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Wirtschaftskammer-Chef Mahrer: Beschluss der flexiblen Arbeitszeit wertet Standort Österreich auf 

WKÖ-Präsident sieht Flexibilisierung als Chance für Betriebe und Mitarbeiter – auch Präzisierung bei Freiwilligkeit ist für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer hilfreich

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© BMDW/Marek Knopp

„Der parlamentarische Beschluss über flexible Arbeitszeit stellt eine Chance sowohl für die Betriebe als auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar“, kommentiert Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)-Präsident Harald Mahrer das heute beschlossene neue Arbeitszeitgesetz. „Damit sind wir am Weg zu zeitgemäßen Rahmenbedingungen und lockern bei der Arbeitszeit das in Österreich häufig zu enge Reglementierungskorsett. Dieses Mehr an Flexibilität wertet den Standort auf, kommt aber auch in Form von mehr Freizeit oder Geld auch den Mitarbeitern zugute“, sagt Mahrer.

Durch die Gesetzesänderung kann die Arbeitszeit künftig besser der jeweiligen Auftragslage angepasst werden. Zu Auftragsspitzen ist es möglich, länger zu arbeiten, zu anderen Zeiten kann im Gegenzug mehr Freizeit konsumiert werden. „Das erlaubt die nötige Flexibilität, um auf die immer volatiler werdende Auslastung in den Unternehmen zu reagieren. Es heißt aber keineswegs, dass jetzt generell zwölf Stunden am Tag und 60 Stunden in der Woche gearbeitet wird. Dies wird auch künftig die Ausnahme sein“, stellt Mahrer klar. Wer aber freiwillig manchmal länger arbeitet, um größere Freizeitblöcke oder auch Überstundenzuschläge zu erhalten, dem bringe das neue Gesetz ebenso die gewünschte Flexibilität. „Das ist mit größeren Spielräumen naturgemäß leichter zu erreichen als mit einer 10-Stunden-Deckelung“, so Mahrer.

Präzisierung der Freiwilligkeit bringt mehr Rechtssicherheit

„Die ursprüngliche Formulierung, dass Arbeitnehmer aus überwiegend persönlichen Gründen Überstunden ablehnen könnten, ließ Interpretationsspielräume offen. Jetzt ist die Freiwilligkeit klar im Gesetz verankert, das bringt für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer die nötige Rechtssicherheit“, sagt Mahrer, der außerdem betont: „Zwang lehne ich generell ab. Das führt zu Dienst nach Vorschrift, anstatt zu motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Rückkehr auf eine sachliche Gesprächsbasis

Nach der Präzisierung der Freiwilligkeit hofft der WKÖ-Präsident, in der Sozialpartnerschaft nun wieder auf eine sachliche Gesprächsbasis zurückzufinden. Schließlich sei niemand von der Arbeitszeitflexibilisierung überrascht worden, der Maßnahme sei eine jahrelange Diskussion über flexible Arbeitszeiten sowie eine Beinahe-Einigung der Sozialpartner vorausgegangen. „Jetzt ist es an der Zeit, jegliche Drohungen und Polemik bleiben zu lassen und die Sozialpartnerschaft zu einer Zukunftspartnerschaft weiterzuentwickeln“, appelliert Mahrer an die Arbeitnehmervertreter. (PWK505/SH) 

 

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