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Wirtschaft: Mehr Geld für Fachhochschulen bedeutet mehr qualifizierte Fachkräfte für unsere Unternehmen! 

Hinteregger: Brauchen mehr FH-Absolventen der MINT-Fächer – Landertshammer: Berufsbegleitendes FH-Studium wichtiges Qualifizierungsinstrument

Studenten
© WKÖ

In Hinblick auf die Finanzierung der heimischen Fachhochschulen betonen der Leiter der Bildungspolitischen Abteilung in der WKÖ, Michael Landertshammer, und der Bildungssprecher der Industrie, Christoph Hinteregger, die Bedeutung der Fachhochschulen für die heimische Fachkräfteausbildung: „Mehr Geld für die Fachhochschulen bedeutet mehr qualifizierte Fachkräfte für unsere Unternehmen. Einschnitte bei den Fördersätzen des Bundes für die FH-Studienplätze würden den akuten Fachkräftemangel verschärfen. Die Fachhochschulen warten daher auf Zusagen, um die Planung für die kommenden Jahre entsprechend vornehmen zu können.“

Landertshammer unterstrich den hohen Anteil an berufsbegleitenden Studiengängen, die „ein wichtiges Qualifizierungsinstrument“ seien: „Die FHs haben Pionierarbeit im Bereich der dualen Studiengänge geleistet, Absolventen der FH-Studiengänge sind besonders attraktiv für die Wirtschaft. Auch im Zusammenhang mit Zugangsregelungen, einer kapazitätsorientierten Finanzierung und Studienbeiträgen ist der Fachhochschulsektor aus Sicht der Wirtschaft ein best practice für den gesamten Hochschulsektor“, so der Bildungsexperte der WKÖ. 

FHs Planungssicherheit geben – FH-Sektor ausbauen

Aus Sicht der Industrie liege der Wert der Fachhochschulen insbesondere in der wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Berufsausbildung, die von zentraler Bedeutung im Kampf gegen den Fachkräftemangel sei. Denn an den FHs sei es möglich, sehr zeitnah auf die Bedürfnisse am Arbeitsmarkt zu reagieren. „Wir benötigen aktuell mehr Fachkräfte mit profunden MINT-Kenntnissen. Wenn ab 2019 weniger Geld für die FHs zur Verfügung steht, können die FHs nicht mehr wie bisher ausbilden und die Wirtschaft bekommt Probleme, offene Stellen qualifiziert nach zu besetzen“, so Hinteregger.

Generell gelte es, noch mehr Studierende an Fachhochschulen auszubilden, weil dadurch die Praxisnähe gewährleistet werde, die Stärkung der Fachhochschulen sei daher einer der wichtigen hochschulpolitischen Schwerpunkte der Industrie.  „Die Höhe der Fördersätze, die der Bund für die Studienplätze an den Fachhochschulen zahlt, muss daher auch nach 2018 zumindest gleichbleiben, damit die Fachhochschulen weiterhin qualitativ hochwertige Arbeit leisten können“, betonte der Bildungssprecher der Industrie. 

„Vor diesem Hintergrund unterstützt die Wirtschaft die Anliegen der Fachhochschulkonferenz. Denn die ausreichende Bundes-Finanzierung des Fachhochschulsektors ist die Basis dafür, dass die Fachhochschulen die im tertiären Bereich so wichtige praxisorientierte Qualifizierung der Studierenden gewährleisten können“, so Landertshammer abschließend. (PWK080/us)

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