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Wirtschaft: Beschäftigungsanstieg hält an 

An sich positive Entwicklung hat laut WKÖ-Experten Gleitsmann auch eine negative Seite: Suche nach passenden Arbeitskräften gestaltet sich immer schwieriger

Arbeiterin
© WKÖ

Mit einem Plus von 81.000 Beschäftigten (Ende März im Vorjahresvergleich) ist die Beschäftigungsentwicklung nach wie vor überaus erfreulich. Positiv ist dabei auch, dass vor allem die Zahl der Vollzeitarbeitsplätze steigt: Wie die kürzlich veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria zum Jahr 2018 zeigen, entfiel das kräftige Beschäftigungsplus von 67.400 Personen im Vorjahr fast vollständig auf Vollzeitkräfte. Hingegen ist es weniger erfreulich, dass Österreich im EU-weiten Ranking mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 % nach wie vor weit abgeschlagen im Mittelfeld liegt. „Die strukturelle Arbeitslosigkeit ist und bleibt Österreichs große Herausforderung. Während 368.979 Personen arbeitslos vorgemerkt oder Schulungsteilnehmer des AMS sind, können auf der anderen Seite Betriebe ihre offenen Stellen nicht besetzen. Wir müssen daher Angebot und Nachfrage besser zusammenbringen und möglichst bald Reformschritte am Arbeitsmarkt setzen“, so Martin Gleitsmann, Arbeitsmarktexperte der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Nachsatz: „Wenn die Konjunktur sich langsam abzuschwächen beginnt, darf der Arbeitskräftemangel kein weiteres Wachstumshemmnis sein.“

Jobbörsen – ein wichtiges Arbeitsmarkt-Instrument 

Für besonders wertvoll hält Gleitsmann in diesem Zusammenhang die in letzter Zeit immer öfter vom AMS veranstalteten Job- und Lehrlingsmessen. Dazu zählt etwa die vom AMS Wien sehr gut organisierte Lehrlingsmesse „Volltreffer“, die vergangene Woche am Flughafen Schwechat stattfand und bei der gezielt Jugendliche aus überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen und Betriebe, die auf der Suche nach passenden Lehrlingen sind, zusammengebracht wurden. 

„Es gilt Jugendliche möglichst bald, das heißt sobald sie fit für eine betriebliche Lehrstelle sind, in eine solche zu vermitteln. Da hilft nicht nur den Betrieben, sondern auch den Jugendlichen, die damit wichtige erste Erfahrung in der realen Arbeitswelt sammeln können“, betont Gleitsmann. 

Arbeitskräftemangel auf allen Qualifikationsebenen

Wie groß die Arbeitskräftenachfrage wirklich ist, zeigte kürzlich auch die Offene-Stellen-Erhebung der Statistik Austria. Im Fünf-Jahresvergleich hat sich die Zahl der offenen Stellen im jährlichen Durchschnitt nahezu verdoppelt (2013: 65.000, 2018: 120.800). „Der Arbeitskräftemangel erstreckt sich auf alle Qualifikationsstufen und ist nicht allein auf hochqualifizierte Arbeitskräfte beschränkt. Fast 40% der offenen Stellen verlangen keine schulischen Mindestqualifikationen. Gerade im niedrig qualifizierten Bereich fehlt es zum Teil an Beschäftigungsanreizen. Arbeit muss auch hier wieder attraktiver werden,“ sagt Gleitsmann abschließend. (PWK190/DFS)

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