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Wirtschaft zu aktueller Steuerdiskussion: „Unternehmen sichern Jobs und Wohlstand“

Kopf: Statt Leistungen der Wirtschaft schlechtzureden besser für faire Rahmenbedingungen sorgen

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

„Unsere Unternehmen stemmen Jahr für Jahr ein enormes Steuer- und Abgabenaufkommen. Dafür verdienen sie Anerkennung und Wertschätzung. Pauschale Verunglimpfungen wie heute von Arbeitnehmervertretern geäußert, sind kontraproduktiv und helfen niemandem weiter“, unterstreicht WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf.

Allein die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer sind von 2017 auf 2018 um 1,2 Mrd. Euro oder 14,7 Prozent gestiegen, die Einnahmen aus der veranlagten Einkommensteuer haben sich um 514 Mio. Euro oder 10,9 Prozent erhöht.

„Es sind unsere Betriebe, die mit ihren Leistungen den Wohlstand in unserem Land sichern, sie garantieren Wachstum, Beschäftigung und soziale Sicherheit. Bei einseitigen Betrachtungen von Steuerflüssen drängt sich der Verdacht auf, dass dies ausschließlich aus ideologischen Gründen passiert“, betont Kopf.

Steuerliche Entlastung quer durch alle Branchen und Größenklassen

Weniger Unternehmenssteuern bedeuten mehr betriebliche Investitionen und Innovationen, dadurch mehr Beschäftigung und letztendlich ein höheres Wirtschaftswachstum. Die Senkung der Körperschaftsteuer (KöSt) von 25 % auf 21 % bringt eine maßgebliche Entlastung für Österreichs Unternehmen und zwar quer durch alle Branchen und Größenklassen. In körperschaftsteuerpflichtigen Unternehmen sind mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Österreich tätig. 81 % dieser Unternehmen beschäftigen maximal 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sind also EPU, Kleinst- und Kleinunternehmen.

Parallel zur Senkung der Körperschaftsteuer müssen auch Einzelunternehmen und Personengesellschaften durch die Senkung des Einkommensteuer-Tarifs und durch Verbesserungen beim Gewinnfreibetrag entlastet werden, fordert die WKÖ.

Kopf: „Die WKÖ setzt sich für faire steuerliche Rahmenbedingungen für unsere Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Faire Regeln – und nicht ideologisch motiviertes Schlechtreden - sollte auch die Stoßrichtung für Arbeitnehmervertreter sein.“ (PWK060/PM/us)

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