th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Wirtschaft begrüßt Ankündigung Minister Lögers zur Öffnung der Börse für KMU 

Kronberger: Richtige Maßnahme, um Risikokapitalfinanzierung in Österreich zu stärken

Öffnung der Börse für KMU
© wkö

Als eine richtige und notwendige Maßnahme, um Risikofinanzierung in Österreich zu stärken, begrüßt Ralf Kronberger, Experte für Unternehmensfinanzierung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heutige Ankündigung von Finanzminister Hartwig Löger, den Dritten Markt der Wiener Börse zu öffnen. Einen entsprechenden Schritt hatte die WKÖ in den vergangenen Monaten wiederholt gefordert. Denn durch die äußerst strikte Umsetzung von Geldwäschestandards können österreichische KMU derzeit nur mit Namensaktien am Dritten Markt der Wiener Börse notieren, was einen erhöhten Aufwand der Börsenotierung bedeutet. Ausländische Unternehmen können hingegen problemlos Inhaberaktien am Dritten Markt emittieren. „Dadurch entsteht eine Ungleichbehandlung österreichischer gegenüber ausländischer Unternehmen“, kritisiert Kronberger. Die Stärkung von KMU-Börsen ist auch ein Element des EU-Projektes „Kapitalmarktunion“.

Beteiligungsfreibetrag als Finanzierungs-Anreiz

Um Risikokapitalfinanzierung in Österreich nachhaltig zu stärken, braucht es neben der Öffnung der Börse für KMU weitere Maßnahmen. Diese sind aus Sicht der WKÖ die Umsetzung des seit Jahren geforderten Beteiligungsfreibetrages als Anreiz für private Investoren, in KMU zu investieren, sowie die ebenfalls im Regierungsprogramm angekündigte weitere Attraktivierung des steuerlichen Instruments der Mittelstandfinanzierungsgesellschaften.

„Grundsätzlich ist uns wichtig, dass den Unternehmen eine breite Auswahl an Finanzierungsoptionen zur Verfügung steht, sowohl in Form von Eigen- als auch Fremdkapital. Denn neben dem Ausbau der Risikokapitalfinanzierung ist auch die Sicherung der Fremdkapitalfinanzierung wesentlich, da diese die wichtigste externe Finanzierungsquelle der KMU bleiben wird “, betont Kronberger abschließend. (PWK255/ES)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • WKÖ Global Trade Brief Ausgabe Juli 2018 - Detailsseiten
  • News
v.l.: Ewald Hötzl (Junior Stmk Betreuer), Schüler/innen der JC Pocketwingcard, Georg Houska (Managing Director, Accenture GmbH), Milica Markovic (Projektleitung Junior Österreich), WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth, Heinz Stradner (HTL BULME, Graz)

Roth: Junior-Programm fördert den heimischen Unternehmergeist 

300 Junior-Companies mit 3000 TeilnehmerInnen in diesem Jahr – Sieger-Unternehmen kommt aus der Steiermark mehr

  • WKÖ Global Trade Brief Ausgabe Juli 2018 - Detailsseiten

WKÖ Global Trade Brief Juli 2018

US-Zusatzzölle seit 1. Juni 2018 auch auf Aluminium- und Stahlexporte der EU mehr