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Wir brauchen Europa, Europa braucht uns! 

Kommentar von WKÖ-Präsident Christoph Leitl

Europaflagge
© WKÖ

Europa ist nicht in bester Verfassung. Bedrängt von Amerikanern und Asiaten, verbunden mit Ängsten bezüglich Wohlstandverlust und Abhandenkommen von Zukunftsperspektiven.

Die Amerikaner sind optimistisch, die Asiaten sind erfolgshungrig, die Europäer aber lassen die Flügel hängen. Hängende Flügel lösen aber keine Probleme und führen auch nicht zu möglichen neuen Höhen.

Die europäische Wirtschaftskammer, deren Präsident ich seit 1. Jänner dieses Jahres bin, hat sich vorgenommen, den Wirtschaftsstandort Europa zu stärken. Dies ist lebenswichtig auch für Österreich, denn wir verdienen die Hälfte unseres Wohlstandes in Europa! Und wenn es Europa nicht gut geht, kann es auch Österreich nicht gut gehen.

Die 45 Mitgliedsländer der europäischen Wirtschaftskammern (inkl. Russland, Ukraine, Türkei, aber auch Norwegen und Schweiz) repräsentieren 20 Millionen Unternehmungen mit 120 Millionen Mitarbeitenden. Eine eindrucksvolle und beachtliche Zahl, deren Stimme auf dem Gebiet der Wirtschaft dazu führen soll, mehr Dynamik zu entwickeln, Innovationen zu fördern, Bürokratie zu reduzieren und mehr Freude für unternehmerische Aktivitäten zu vermitteln. Die Grundlage für einen Erfolg Europas in der Welt von morgen ist eine solide unternehmerische Tätigkeit von heute. 

Wirtschaft steht für Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, insbesondere für die jungen Menschen und will ihnen tolle Zukunftsperspektiven vermitteln. Wirtschaft steht auch für die Beibehaltung unserer Lebensstandards im sozialen und ökologischen Bereich. Dies ist aber im beinharten weltweiten Wettbewerb nur dann möglich, wenn die wirtschaftlichen Fundamente stimmen und Unternehmer Freude mit ihrer Tätigkeit haben. 

Es ist eine große Chance für uns Österreicher, daran mitzuwirken und schon im zweiten Halbjahr mit dem österreichischen Vorsitz in der Europäischen Union dazu wichtige Beiträge einzubringen und umzusetzen!

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