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Brüder im Geist

Die drei Freunde Florian Koller, Achim Brock und Thomas Tirmantinger brennen – für ihr Unternehmen "Kesselbrüder" – und ihr Produkt, den Wien Gin.

Thomas Tirmantinger
© WKÖ/DMC Kesselbruder Thomas Tirmantinger am Gin Markt

"Und das ist unser latest Schabernack", sagt Rudi, der vollbärtige Barkeeper, und gießt eine blutrote Flüssigkeit in  die Gläser am Gin Markt in der Ottakringer Brauerei in Wien. Die zwei schicken Anfang-Zwanzigerinnen und ihre männliche Begleitung stoßen an und nippen an ihrer Kostprobe. Herak – kurz für Herz.Anker.Kreuz – ist die erste Gin & Wein-Spirituose Europas und die neueste Kreation der Wiener Gin-Produzenten Kesselbrüder in Kooperation mit dem Weingut Hagn. 

"Für uns als junge Marke ist die Zusammenarbeit mit jemandem derart Etablierten natürlich eine große Chance", sagt Florian Koller, der gemeinsam mit Achim Brock und Thomas Tirmantinger die "Kesselbrüder“ im Jahr 2014 gegründet hat. Seit 2016 verkaufen sie ihren selbstgebrannten Gin und haben sich schon einen Namen in der Szene gemacht: Als die Tüftler hinter einem hochgeistigen Destillat, abgefüllt in bauchigen Flaschen mit Jugendstil-Etikette mit dem goldenen Namen "Wien Gin" - von der Fachpresse für seine "orangigen Zitrusnoten“, die "zarte Wacholdernote“" und die "schmelzige Breite" geschätzt, vom Gourmet-Magazin Falstaff mit 90 von 100 Punkten prämiert.

"Unser Credo ist: 'Einen Scheiß muss ich!' Da sind wir recht einfach gestrickt."
Thomas Tirmantinger, Kesselbruder

Jahrelang haben die drei Freunde experimentiert, bis sie dem Wacholdergeist ihre Vision von Gin entlocken konnten. Eine Hommage an ihre Heimatstadt sollte er sein, ein Gin, dessen Herkunft unverkennbar an der Donau liegt, ein Wien Gin. Auch optisch: "Wir legen ganz klar Wert darauf ein Eyecatcher zu sein. Da tut man sich in Wien mit dem Jugendstil natürlich leicht", sagt Thomas Tirmantinger, der Philosoph und Stratege im Dreiergespann. "Unser Credo ist: 'Einen Scheiß muss ich!' Was uns und anderen guttut, das machen wir und wenn’s uns nicht guttut, dann machen wir es nicht." 

Ihrer Umtriebigkeit zufolge dürfte es vieles geben, was den Kesselbrüdern guttut. Ausstellungen wie das Gin Festival oder der Gin Markt, Events wie das Work-A-Tonic oder auch die Gin Bim, bei der zahlende Gäste zwei Stunden mit der Ring-Tram fahren und dabei den Wien Gin verkosten – die Kesselbrüder sind aus der hippen Gastro-Szene nicht mehr wegzudenken.

Nächstes Ziel: Eine eigene Brennerei

Und das, obwohl im Moment alle drei zusätzlich ihren Brotjobs nachgehen – Koller und Tirmantinger im Getränke-Großhandel, Ruhepol Brock im Beschwerdemanagement eines großen Telekomanbieters. Aktuell mieten sich die Kesselbrüder noch in den Brennpausen der Besitzer in fremde Brennereien ein. "Es sieht aber gut aus, dass wir in naher Zukunft eine Kesselbrüder-Heimat bekommen", sagt Firmenstratege Tirmantinger.  Von dort soll dann die Reise weitergehen: Der Wien Gin und sein aphrodisierender Bruder, der Klimt Gin, sollen auch im Ausland die Kessel klingeln lassen. Und dann ist da ja auch noch der Herak, die blutrote Gin & Wein-Spirituose für die junge Zielgruppe. 

"Ich hätte nicht geglaubt, dass mir das so schmeckt", sagt der Begleiter nach dem Verkosten zu den beiden jungen Frauen. Die beiden nicken zustimmend und fragen den Barkeeper: "Können wir den Klimt Gin bitte auch probieren?"

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