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Wie Künstliche Intelligenz die Kreativwirtschaft revolutioniert 

Kreativwirtschaftsgespräche befassen sich mit wirtschaftlichen Potenzial von KI

v.l.: Jakob Reiter (TheVentury), Gerin Trautenberger (Vorsitzender der KAT), Maya Pindeus (Machine Experience Designerin), Michael Katzlberger (Geschäftsführer von TUNNEL23), Katrin Roseneder, Christoph Schneider (Leiter der Stabsabteilung Wirtschaftspoli
© Kreativwirtschaft Austria/TullnFilm v.l.: Jakob Reiter (TheVentury), Gerin Trautenberger (Vorsitzender der KAT), Maya Pindeus (Machine Experience Designerin), Michael Katzlberger (Geschäftsführer von TUNNEL23), Katrin Roseneder, Christoph Schneider (Leiter Stabsabteilung Wirtschaftspolitik)

Unter dem Titel „Kreativität auf Knopfdruck“ gingen gestern, Montag, die 30. Kreativwirtschaftsgespräche der Kreativwirtschaft Austria (kurz KAT) in der WKO über die Bühne. Über 200 Kreativschaffende, die sowohl vor Ort als auch via Livestream österreichweit zugeschalten waren, folgten den Vorträgen und diskutierten mit den anwesenden KI-Experten rund um Einsatzmöglichkeiten, aktuelle Trends und neue innovative Geschäftsmodelle für Kreative. 

Christoph Schneider, Leiter der Stabsabteilung Wirtschaftspolitik der WKÖ: „Die in den Kreativwirtschaftsgesprächen genannten Beispiele zeigen, dass die Künstliche Intelligenz die Kreativwirtschaft bereits mit einer gewaltigen Dynamik erfasst hat. Unternehmen, die in das Thema Künstliche Intelligenz investierten, sind effizienter, national und international wettbewerbsfähiger und schaffen mehr Arbeitsplätze. Das Potenzial in Österreich und Europa ist noch lange nicht ausgeschöpft.“  

„Die Kreativwirtschaft ist ein wichtiger und ernstzunehmender Bündnispartner im Wettbewerb um die globale Innovationsführerschaft und gleichzeitig zur Entwicklung einer neuen Innovationskultur. Als Early Adopter und Innovations-Pioniere entwickeln und testen sie permanent starke Ideen, experimentieren mit neuen Technologien und mit neuen Geschäftsmodellen. Damit integrieren Kreative, Technologien wie Künstliche Intelligenz besser in unser wirtschaftliches Ökosystem“, ergänzt Gerin Trautenberger, Vorsitzender der Kreativwirtschaft Austria.   

Künstliche Intelligenz und Kreativität

In seiner Keynote bezeichnete KI-Experte und Geschäftsführer von TUNNEL23, Michael Katzlberger, Künstliche Intelligenz als „eine der wichtigsten Errungenschaften seit der Erfindung der Dampfmaschine und Elektrizität.“ Obwohl Kreativität als Urgestein menschlicher Eigenschaften gelte, wirke die Technologie im Bereich der Kreativwirtschaft unterstützend. Dazu nennt Katzlberger Beispiele wie Bild- und Spracherkennung, Textverarbeitung und generatives Design und erläutert ihre disruptive Wirkung. „Mittlerweile gibt es KIs, die Musik komponieren, Produkte designen, Videos produzieren oder Bilder malen. Unter dem Stichwort Intelligenzexplosion wird die KI noch weitere Produkte hervorbringen, die derzeit noch unvorstellbar sind. Das schaffe faszinierende neue Berufsfelder“, prognostiziert der KI-Fachmann.  

Machine Experience Design und Chatbots als Anwendungsbeispiele

„Nur durch kreative Ansätze werden wir die Zukunft von Mensch und Maschine sowie von Künstlicher Intelligenz und menschlicher Intuition gestalten können“, sagt Machine Experience Designerin Maya Pindeus. Sie präsentierte ihr Londoner Unternehmen Humanising Autonomy. Das Start-up entwickelt eine Software, die den Verkehr in Großstädten revolutionieren könnte, indem Fahrzeuge lernen, menschliches Verhalten richtig zu interpretieren. Sie betont die Notwendigkeit der Interaktion zwischen Mensch und Maschine und spricht über ihren Ansatz, der Design-Strategien in den Mobilitätssektor bringt und andere Industrien wie Robotics oder Manufacturing bereichern kann. 

„Für Kreative bedeutet die KI-Technologie Lernen, Verlernen, Umlernen und vor allem: Chancen nützen“, so Jakob Reiter von TheVentury. TheVentury operiert als Accelerator für Startups und Unternehmen. In seinem Vortrag konzentrierte er sich vor allem auf die Anwendung von Künstlicher Intelligenz im Bereich der Textverarbeitung. Reiter beschäftigt sich seit dem Aufkommen von Künstlicher Intelligenz mit den Themen Chatbots und Machine Learning. Er hat Europas ersten Bot Accelerator gegründet und holt Start-ups nach Österreich. Sein Ziel ist es, Wien zum globalen Hot-Spot für Bots zu machen.  

Awareness für die Kreativwirtschaft

Mit den Kreativwirtschaftsgesprächen informiert die KAT Kreativschaffende und Multiplikatorinnen über Themen im Zusammenhang mit ihrer unternehmerischen Professionalisierung und der zukünftigen Entwicklung der Kreativwirtschaft. Ermöglicht wird die Veranstaltungsreihe vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort im Rahmen der Kreativwirtschaftsstrategie für Österreich sowie der WKÖ.(PWK715/US)

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