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Weniger Zwänge, mehr Freiräume: WKÖ fordert Entlastung durch Steuerreform 

market-Umfrage zeigt wichtigste Entlastungs-Anliegen der Betriebe – WKÖ-Präsident Mahrer: Jetzt Entlastungsoffensive starten

David Pfarrhofer (Leiter des market-Instituts) und WKÖ-Präsident Harald Mahrer
© WKÖ/NL David Pfarrhofer (Leiter des market-Instituts) und WKÖ-Präsident Harald Mahrer

Die Menschen in Österreich wünschen sich mehr Freiräume, weniger Zwang und Belastungen. Daher stehen Entlastungsmaßnahmen für 2019 im Forderungsprogramm der Wirtschaftskammer ganz oben. WKÖ-Präsident Mahrer: „Die Regierung ist gut unterwegs, große Herausforderungen warten aber noch auf Österreich: Das Wirtschaftswachstum wird sich verlangsamen, zudem sind der Handelskonflikt China-USA sowie der Brexit belastend, was zu schwächerer Exportnachfrage führt. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um zeitgerecht eine breite Entlastungsoffensive zu starten, damit Österreich auch in Zukunft erfolgreich bleibt“. 

Mahrer sieht dafür generell zwei Schwerpunkte: Einerseits das Lockern des bürokratischen Korsetts. „Hier erwarte ich mir sehr viel, die großen Würfe müssen 2019/20 kommen“, betonte der WKÖ-Präsident heute, Mittwoch, in einer Pressekonferenz.

Andererseits die Steuer- und Abgabenreform, die von der Bundesregierung zu Jahresbeginn 2019 vorgestellt werden und die eine deutliche Entlastung schaffen soll. „Dies muss wirklich die bislang größte Steuerreform werden, das haben sich die Österreicherinnen und Österreicher verdient“.  

Senkung der Unternehmensbesteuerung

Die WKÖ unterstützt die Regierung auf ihrem Entlastungspfad - Stichwort Senkung der Steuer- und Abgabenlast unter 40% des BIP - und fordert konkret eine Senkung der Unternehmensbesteuerung zur Förderung von Investitionen, zur Stärkung des Eigenkapitals und damit verbunden, die Schaffung tausender Arbeitsplätze.  

Da knapp 20% der WKÖ-Mitglieder Körperschaften (z.B. GmbH oder AG) sind, bedarf es für sie einer Senkung der Körperschaftssteuer. Bei allen anderen Betrieben muss eine spürbare Senkung von Lohn- und Einkommensteuer greifen. Bei der KöSt hat Mahrer eine klare Vorstellung: hier muss man sich an den internationalen Innovationsführern und den Nachbarstaaten Österreichs orientieren, damit der Wirtschaftsstandort Österreich wettbewerbsfähig bleiben kann: „Die KöSt muss auf 19% runter, das ist auch eine Voraussetzung für das nachhaltige Schaffen von Jobs und die Ansiedlung internationaler Betriebe in Österreich“. 

Abschreibungsdauer auf vernünftiges Ausmaß kürzen

Einen wichtigen Hebel sieht Mahrer auch bei den Abschreibungen: Einerseits muss der Abschreibungssatz für geringwertige Wirtschaftsgüter, der seit 1983 trotz vielfacher technologischer Entwicklungssprünge unverändert geblieben ist, von 400 auf 1.500 Euro angehoben werden. Zudem soll sich die generelle Abschreibungsdauer an der tatsächlichen Nutzung einer Betriebsanlage orientieren und somit auf ein vernünftiges Ausmaß gekürzt werden. 

„Auf den Punkt gebracht: Uns geht es um eine steuerliche Entlastung der Betriebe und ihrer Mitarbeiter und deren Familien, sodass nachhaltige Beschäftigung generiert, die Wettbewerbsfähigkeit gewahrt werden kann und allen hart arbeitenden Österreicherinnen und Österreichern mehr Netto von Brutto bleibt.“ 

Wie drückend die Steuer- und Abgabenlast quer durch alle Branchen für die Betriebe ist, belegt eine brandaktuelle Umfrage, die das market-Institut im Auftrag der WKÖ durchgeführt hat. „Auf der Wunschliste der Unternehmen ganz oben sind eine Senkung des Lohn- und Einkommensteuertarifs sowie die Senkung des KöSt-Satzes und bessere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten“, erläuterte David Pfarrhofer, Leiter des market-Institutes: „Damit wird klar, dass die WKÖ-Forderungen gerade im Sinne von Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit am Puls der Zeit sind und die Anliegen der Wirtschaft punktgenau abbilden“. (PWK003/PM)

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