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Weiter keine Einigung bei KV-Verhandlungen 

Metalltechnische Industrie bedauert Abbruch der Verhandlungen durch die Gewerkschaften - Arbeitgeber stellten Inflationsrate von 2,02 % außer Streit - Verweigerungshaltung der Gewerkschaften offenbar politisch motiviert und wenig verantwortungsbewusst

Weiter keine Einigung bei KV-Verhandlungen
© wkö

Auch die vierte Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag der Metalltechnischen Industrie brachte keine Einigung. Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie: „Wir haben am bei den Verhandlungen am Wochenende einen fairen Vorschlag vorgelegt und sind bereit, die Löhne und Gehälter in unserer Branche in jedem Fall über der Inflation zu erhöhen. Und wir haben intensiv über Möglichkeiten im Rahmenrecht diskutiert. Die Gewerkschaften haben unser Angebot trotzdem zur Gänze abgelehnt und legen es offenbar ausschließlich darauf an, eine öffentlichkeitswirksame Kampagne umzusetzen.“

Gewerkschaft blockiert alle Vorschläge

Knill weiter: „Wir waren abschlussbereit. Niemand, der auch nur ansatzweise Wirtschaft versteht, kann nachvollziehen, warum die Gewerkschaften alle Vorschläge blockieren: Sie wollen nicht über die Zukunft reden, den KV nicht modernisieren und die unzeitgemäße Differenzierung von Arbeitern und Angestellten nicht aufheben. Sie wollen keinen fairen Abschluss und keine längeren Laufzeiten. Was sie offensichtlich ausschließlich wollen ist, Mitglieder zu gewinnen und Parteipolitik zu betreiben. Sie erweisen sich damit lediglich als Blockierer auf dem Rücken der Beschäftigten und verweigern sich eine gesamtwirtschaftlichen Verantwortung.“

"Wir sind der falsche Adressat, wenn die Gewerkschaften gegen die Bundesregierung mobilisieren wollen."
Christian Knill, Obmann Fachverband der metalltechnischen Industrie 

Offensichtlich haben die Gewerkschaften bereits vor dieser Verhandlungsrunde konkrete Betriebsrätekonferenzen für den 25. Oktober geplant. „Es fehlt uns jedes Verständnis für eine solche Vorgangsweise. Diese Show muss ein Ende haben. Wir sind der falsche Adressat, wenn die Gewerkschaften gegen die Bundesregierung mobilisieren wollen. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben wir allerdings eine Garantie ab: sie werden auch heuer in jedem Fall wieder eine faire Lohnerhöhung erhalten“, so Knill abschließend.

Ein weiterer Verhandlungstermin ist aus terminlichen Gründen erst für den 8. November avisiert.


Die Metalltechnische Industrie

Die Metalltechnische Industrie ist Österreichs stärkste Branche. Über 1.200 Unternehmen aus den Industriezweigen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau, Metallwaren und Gießerei bilden das Rückgrat der heimischen Industrie. Die exportorientierte Branche ist mittelständisch strukturiert, besteht zu mehr als 85 % aus Familienbetrieben und ist für ein Viertel aller österreichischen Exporte verantwortlich. Zahlreiche Betriebe sind Weltmarktführer und „Hidden Champions“. Die Metalltechnische Industrie beschäftigt direkt rund 130.000 Menschen und sichert damit indirekt an die 250.000 Arbeitsplätze in Österreich. Sie erwirtschaftete 2017 einen Produktionswert von rund 37 Milliarden Euro. Der Fachverband Metalltechnische Industrie, ein Zusammenschluss der ehemaligen Fachverbände Maschinen- und Metallwarenindustrie sowie Gießereiindustrie, zählt zu den größten Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden Österreichs und ist eine eigenständige Organisation im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreich.

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