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Weibliche Doppelspitze beim Vienna International Arbitral Center (VIAC) der Wirtschaftskammer Österreich

Alice Fremuth-Wolf ist seit 1. Jänner 2018 neue Generalsekretärin, Elisabeth Vanas-Metzler ihre Stellvertreterin - bisheriger Generalsekretär Manfred Heider in Pension

gericht
© wkö

Das Vienna International Arbitral Center (VIAC) - die internationale Schiedsinstitution der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) - startet mit einer weiblichen Doppelspitze ins Jahr 2018: Der bisherige Generalsekretär Manfred Heider, der das VIAC 17 Jahre lang führte, ist in den Ruhestand gegangen, die bisherige Stellvertreterin Alice Fremuth-Wolf folgt ihm nach. Neue Stellvertreterin der Generalsekretärin ist Elisabeth Vanas-Metzler.

Die neue VIAC-Generalsekretärin Fremuth-Wolf hatte Heider bereits sechs Jahre lang als Stellvertreterin unterstützt. Davor war sie nach Stationen bei Wolf Theiss und Baker & McKenzie als Schiedsrichterin und Mediatorin selbständig. Anfang 2012 schloss sie sich der Schiedsinstitution der WKÖ an und begleitete unter anderem die Einführung der neuen Regeln 2013 sowie die Offenlegung der Schiedsrichterernennungen 2017.

Ihre nunmehrige Stellvertreterin Elisabeth Vanas-Metzler war zuletzt als Rechtsanwältin bei Graf-Pitkowitz in der Schiedspraxis tätig und dabei in den letzten Jahren sowohl in der Parteivertretung als auch als Schiedsrichterin im Einsatz. Frühere berufliche Stationen waren Freshfields Bruckhaus Deringer in Wien sowie Von Bila de la Pava & Bertoletti in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.

VIAC verzeichnete in den letzten Jahren ein stetiges Anwachsen seiner internationalen Fälle; rund 40 Prozent der Verfahren haben ihren Ursprung in Zentral- und Osteuropa, dem Zielgebiet des VIAC. Der Wert der anhängigen VIAC-Verfahren betrug im Jahr 2017 rund 1,4 Milliarden Euro.

Mit Anfang Jänner 2018 ist eine neue Schieds- und Mediationsordnung in Kraft getreten. „Besonders interessant und wichtig für Wirtschaftskammermitglieder ist, dass das VIAC nunmehr auch nationale Fälle administrieren darf“, betont VIAC-Generalsekretärin Fremuth-Wolf. Zudem werden ab 2018 alle Verfahren des VIAC über eine elektronische Datenbank verwaltet.

Auch die Kostentabelle wurde überarbeitet: Einschreibegebühr und Verwaltungskosten für niedrigere Streitwerte wurden neu gestaffelt und damit reduziert, um auch für kleine Verfahren attraktiv zu sein. Die Verwaltungsgebühren für sehr hohe Streitwerte sind nun geringfügig höher, im Vergleich mit anderen Institutionen aber immer noch günstig. (PWK003/SR)

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