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Weg frei für Gesetzesnovelle zur Mehrwertsteuersenkung auf 10 Prozent 

Hotellerie-Egger: Maßnahme kommt allen unserer 17.000 Beherbergungsbetrieben zugute

Hotellerie
© wkö

Die Gesetzesnovelle zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen von 13 auf 10 Prozent wurde gestern im Tourismusausschuss des Nationalrates behandelt und dort auch als wichtiger Schritt zur Entlastung der Beherbergungsbetriebe erkannt. „Die Debatte im Tourismusausschuss unterstreicht die Bedeutung der Maßnahme für unsere Betriebe“, betont Siegfried Egger, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Meldungen wonach nur große Hotelketten davon profitieren würden, dementiert Egger: Die Maßnahme kommt der Gesamtheit unserer 17.000 Beherbergungsbetrieben zugute und trägt nicht nur zu ihrer Wettbewerbsfähigkeit bei sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Österreich.“ 

Hotel- und Gastgewerbe als Arbeitgeber attraktiver machen

Es brauche aber immer ein Bündel von Maßnahmen, um die Rahmenbedingungen für die Betriebe zu verbessern. Deshalb sei die lückenlose und auch bereits angekündigte Umsetzung der im Regierungsprogramm enthaltenen Tourismuspunkte so wichtig. „Genauso gehört dazu aber auch, das Hotel- und Gastgewerbe als Arbeitgeber wieder attraktiver zu machen, weshalb wir erst kürzlich gemeinsam mit der Gewerkschaft im Rahmen unserer KV-Verhandlungen einen Mindestlohn/-gehalt von 1.500 Euro brutto pro Monat beschlossen haben.“ Das Ganze ist immer die Summe seiner Teile und so sollte die Korrektur der Besteuerung auf Nächtigungen auch als Teil eines Ganzen verstanden werden“, unterstreicht Egger abschließend. 

Fachverband Hotellerie 

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,06 Millionen Betten. Mit über 41 Millionen Ankünften und knapp 141 Millionen Nächtigungen leistet die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. (PWK179/ES)

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