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Was Unternehmen über Chemikalien wissen und kommunizieren müssen 

Experten zu Gast in der Wirtschaftskammer Österreich - Workshop zur Anwendung der europäischen Chemikalienverordnung REACH

Chemikalien
© WKÖ

Das Europäische Chemikalienrecht gilt als das umfangreichste der Welt. Die europäischen Unternehmen müssen somit bestens Bescheid wissen, wie mit Rohstoffen sicher umgegangen wird. Im Rahmen des Workshops „REACH-Registrierung nach 2018“ der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Wien soll dieses Wissen noch vertieft werden.

Tausende Chemikalien bereits registriert

Mit der REACH-Verordnung wurde ein Regelwerk geschaffen, das die Herstellung und Vermarktung von Chemikalien EU-weit einheitlich regelt. Besonders die Registrierung von Chemikalien ist eine herausfordernde Aufgabe. Seit dem Inkrafttreten der REACH-Verordnung im Jahr 2007 wurden in Österreich und der EU Tausende chemische Rohstoffe registriert. „Für unsere Unternehmen bedeutete das hohe Kosten und sehr viel Geduld,“ erläutert WKÖ-Chemikalienexperte Marko Sušnik. „Denn es benötigt einige Zeit, um ein Registrierungsdossier zu erstellen.“

Nun kommt es auf die Wartung der Dossiers an

Ohne gültige Registrierung kann ein Rohstoff weder verkauft noch verwendet werden. „Mit einer Registrierung ist es aber längst nicht getan“, stellt Sylvia Hofinger, Geschäftsführerin des Fachverbandes der chemischen Industrie Österreichs, fest. Und sie ergänzt: „Die regelmäßige und sorgfältige Wartung eines solchen Dossiers ist jetzt die wahre Herausforderung.“

Die „Wartung“ von Dossiers wird im Rahmen eines Workshops am 27. Februar 2019 in der WKÖ besprochen werden. Als Vortragende sind in- und ausländische Experten aus Industrie und Verwaltung eingeladen. (PWK088/DFS)

Mehr zum Programm des Workshops und zur Anmeldung unter: 


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