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WKÖ: E-Vergabe und E-Rechnung bringen mehr Wettbewerb und Transparenz 

Spätestens 2018 Verpflichtung zur elektronischen Abwicklung von öffentlichen Vergabeverfahren – Kongress informiert über elektronische Beschaffung und Rechnungslegung

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Die Verpflichtung zur elektronischen Abwicklung von öffentlichen Vergabeverfahren bringt spätestens ab Oktober 2018 geänderte Verfahrensabläufe für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen sowie Anpassungsbedarf der bestehenden Ausschreibungsunterlagen. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) vergangenen Mittwoch ihren Kongress zu den Themen E-Vergabe und E-Rechnung vor über 120 Teilnehmern aus allen Bereichen der Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, die sich über die Neuerungen bei E-Vergabeplattformen und E-Rechnung informierten. „Die Wirtschaft erwartet sich durch die E-Vergabe mehr Wettbewerb, verstärkte Transparenz, faire Verfahren und dadurch Einsparungen bei Preisen und Transaktionskosten“, begrüßt WKÖ-Rechtsexpertin Annemarie Mille den Umstieg auf die elektronische Beschaffung. 

E-Vergabe: Experte rät Unternehmen zur frühzeitigen Vorbereitung 

Am Kongress wurden die E-Procurement Plattformen des Auftragnehmerkatasters Österreich (ANKÖ), der Bundesbeschaffung (BBG) sowie der VEMAP vorgestellt. Jakub Balaz, zuständig für die ANKÖ E-Vergabe, erklärte: „Die E-Vergabe wird von vielen Auftraggebern bereits jetzt eingesetzt, spätestens mit der gesetzlichen Verpflichtung im Oktober 2018 wird flächendeckend elektronisch ausgeschrieben. Für Unternehmen heißt das, je früher sie sich auf die neuen Werkzeuge einstellen, desto erfolgreicher können sie am Ausschreibungsmarkt teilnehmen.“ 

Christiane Toppler von der VEMAP betonte, dass die E-Vergabe DIE Chance sei, die internen Vergabeprozesse zu überdenken und die Beschaffung auf moderne und zukunftssichere Beine zu stellen. Dem schloss sich Uwe Flach von der BBG an: „Der Einsatz von E-Procurement ist wesentlicher Bestandteil unseres Lösungsangebots, das - auch im Zuge des digitalen Wandels - kontinuierlich, angepasst und erweitert wird. Ein wichtiges strategisches Ziel dabei ist, die integrierte elektronische Prozessoptimierung bei Auftraggebern und Lieferanten der BBG.“

Aufholbedarf bei strukturierten E-Rechnungen zwischen Unternehmen in Österreich  

Auch die E-Rechnung schreitet im Bereich der Verwaltung kontinuierlich voran. Am 17.10. wurde der gemeinsame europäische Standard für E-Rechnungen im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Im EU-Raum müssen alle Verwaltungsstellen ab dem 18. April 2019 automatisierbare E-Rechnungen für den Oberschwellenbereich annehmen können. In Deutschland wird die gesamte Verwaltung ab Ende 2019 ausschließlich strukturierte elektronische Rechnungen annehmen.

„Umso bedauerlicher ist es, dass der Einsatz von strukturierten E-Rechnungen zwischen Unternehmen in Österreich kaum Fortschritte macht“, so Gerhard Laga vom E-Center der WKÖ. So wisse man aus einer aktuellen E-Business-Umfrage, dass rund 95 Prozent der elektronischen Rechnungen im PDF-Format erstellt und versendet werden. Das Potenzial der E-Rechnung für Einsparungen und Mehrwert in den Unternehmen bleibe dadurch weitgehend ungenutzt. Um KMU den Einstieg in dieses Digitalisierungsthema zu erleichtern, bietet die WKÖ mehrere kostenlose Tools an. Wie komfortable Software-Lösungen für die Buchhaltung 4.0 der Zukunft aussehen, zeigte Katrin Demelius von Deloitte. Einen Ausblick auf bald verfügbare Bankprodukte im Zusammenspiel mit E-Rechnungen durch die Erste Bank bildete den Abschluss der Veranstaltung. (PWK827/ES)

Rückfragen:
E-Center
Dr. Gerhard Laga
E: gerhard.laga@wko.at

Abteilung für Rechtspolitik
Dr. Annemarie Mille
E: annemarie.mille@wko.at

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