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WKÖ: "Zuversicht, dass Grenzmanagement mit Ungarn wie im Frühjahr durch enge Abstimmung funktioniert"

Laufende Abstimmung mit Ungarn soll ein funktionierendes Grenzmanagement in der Praxis ermöglichen – Dank an BM Nehammer, Edtstadler, Schallenberg sowie ungarische Verhandler

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

"Dank der Unterstützung durch die österreichische Bundesregierung sowie den ungarischen Verhandlungspartnern wurde nun angekündigt, dass das Grenzmanagement mit Ungarn für die Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie bereits im Frühjahr durch Ausnahmeregelungen und enge Abstimmung in der Praxis funktioniert", betont der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Karlheinz Kopf. "Die pragmatische Lösung würde die grenzübergreifende Zusammenarbeit auch in der aktuellen Krisensituation unterstützen. Wir gehen davon aus, dass sich die enge Abstimmung in den kommenden Tagen einspielen wird", so Kopf weiter.

Ungarn einer der wichtigsten österreichischen Handelspartner

Ungarn ist Österreichs sechstwichtigster Exportmarkt und achtwichtigster Importmarkt (2019). Österreich exportierte im Vorjahr Waren im Wert von mehr als 5,6 Milliarden Euro nach Ungarn. "Die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern ist für den heimischen Wirtschaftsstandort von besonderer Bedeutung. Wir sind der drittgrößte Investor in Ungarn und nach Deutschland der wichtigste Handelspartner. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Ungarn genauso wie Österreich stark vom Export abhängt." Kopf abschließend: "Von einer pragmatischen Regelung profitieren also beide Seiten gleichermaßen." (PWK378/FS)

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