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WKÖ zur COP26 in Glasgow: Den Ankündigungen müssen Taten folgen

Europa bleibt Vorreiter – wichtig ist nun, internationale Allianzen für konkrete Mindeststandards im Klimaschutz aufzubauen

Klima
© Envato

Im schottischen Glasgow wurden bei der 26. Klimakonferenz (COP26) weitere Schritte in Richtung Erreichung des Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 gesetzt. "Erfreulicherweise konnte man sechs Jahre nach der entscheidenden Klimakonferenz in Paris einige wichtige Eckpfeiler einschlagen", zeigt sich Jürgen Streitner, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), in einer ersten Reaktion zufrieden. Besonders positiv sei, dass einige Fortschritte bei der Etablierung internationaler Marktmechanismen und beim Ausstieg aus der Verbrennung von Kohle gelungen sind.

"Vorsichtig optimistisch stimmt uns dabei, dass neben der EU auch andere wichtige Wirtschaftsräume Zugeständnisse in Richtung Klimaschutz gemacht haben", sagt Streitner. Die USA und China haben am Rande der Klimakonferenz eine gAbemeinsame Deklaration für mehr Klimaschutz veröffentlicht. Indien bekannte sich zur Klimaneutralität bis 2070. "Die Ankündigungen dürfen aber nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben, sondern ihnen müssen jetzt auch Taten folgen. Es ist dringend geboten, dass Europa internationale Allianzen für konkrete Mindeststandards im Klimaschutz aufbaut", so Streitner. 

Am Rande der Konferenz haben 30 Staaten, darunter Österreich, eine Absichtserklärung unterzeichnet, den Verbrennungsmotor zu verbieten. "Den Vorstoß Österreichs können wir nicht nachvollziehen, da ein Aus des Verbrenners die Erreichung der Klimaziele eher erschwert als erleichtert. Wir dürfen alternative Treibstoffe, wie eFuels oder Biokraftstoffe nicht einfach ausschließen, denn wir werden sie für die Herkulesaufgabe der Transformation benötigen", mahnt Streitner.

Wirtschaft ist Ermögicher der Transformation

Die Wirtschaft steht hinter den Zielen des Pariser Abkommens und ist Ermöglicher der Transformation hin zur Klimaneutralität. Klar ist aber, dass man dem Klimawandel nur gemeinsam begegnen kann. Glasgow brachte einige Fortschritte, allerdings gibt es leider noch immer zahlreiche Staaten, die den Klimawandel nicht ernst genug nehmen. "Österreich und Europa müssen auf Innovation setzen und zeigen, dass Klimaschutz und Wachstum vereinbar sind. Nur wenn es uns gelingt ein prosperierendes, ökologisch nachhaltiges Wirtschafts- und Energiesystem aufzubauen, werden andere Staaten folgen", so Streitner abschließend.

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