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WKÖ zu Stöger-Studie: Jetzt nachhaltige Reform angehen 

Gleitsmann: Bürokratieabbau, Stärkung der Prävention, Modernisierung der Trägerstruktur

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Heute wurde – mit deutlicher Verzögerung - die Sozialversicherungsstudie des Sozialministeriums vorgestellt. Erstes Fazit aus der Sicht der Wirtschaft: An Reformschritten in Richtung Effizienzsteigerung, Kosteneinsparung und Optimierung kann kein Weg vorbeiführen – jetzt muss aus den umfangreichen Materialen eine nachhaltige Lösung mit Fokus auf Qualität und Effizienz herausgefiltert werden.

Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik in der WKÖ: „Das Regierungsprogramm hat klar festgelegt, dass ‚Kostendämpfungs- und Einsparungsmöglichkeiten zu erheben‘ sind. Das ist jetzt mehr als umfangreich passiert. Die WKÖ sowie auch die IV haben ihre Vorschläge bereits im Frühjahr präsentiert. Jetzt müssen wir ans Umsetzen gehen. Dabei brauchen wir aber keine Revolution, sondern eine Evolution im System, damit auch in Zukunft ausgezeichnete Gesundheitsleistungen für die Versicherten zur Verfügung stehen. Bürokratieabbau, mehr Transparenz in das Sozialversicherungssystem, die Etablierung der gemeinsamen Einhebung von Steuern und SV-Beiträgen durch das Finanzressort zur Vermeidung von Doppelgleisigkeiten, die Hebung der Effizienzpotentiale bei den eigenen Einrichtungen, Anreize als regulierendes Element, die Verstärkung der Prävention und Stärkung der Eigenverantwortung  - das sind die Schlüssel dazu“, betont Gleitsmann  und verweist in dem Zusammenhang auf die sehr gut etablierten Präventions-Programme der SVA.

Derzeitiges Trägermodell birgt Einsparungspotenziale

Dass das derzeitige Trägermodell Einsparungspotenziale birgt, hat die Wirtschaftskammer schon im Frühjahr mit der von ihr beauftragten Studie zu Effizienzpotenzialen in der Sozialversicherung deutlich aufgezeigt. Dazu gehört auch ein trägerübergreifendes, kennzahlengestütztes Führungssystem und das eng damit verbundene Controlling innerhalb der SV-Träger. 

„Eine Vielzahl von Datensätzen und Vorschlägen liegt auf dem Tisch – nun brauchen wir im Sinne der Versicherten eine rasche Umsetzung. Es wäre im Sinne der Wirtschaft und der Versicherten, wenn die Politik nach den Wahlen rasch den Ball aufnimmt und eine nachhaltige Lösung anstrebt. Wenn es gelingt, diese Effizienzpotenziale zu heben, kann dem Versicherten der Zugang zu innovativen Behandlungen, Medikamenten und Medizinprodukten ermöglicht bzw. die Kosten des Faktors Arbeit gesenkt werden.“ (PWK653/PM)

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