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WKÖ zu Lehrlingen: Mangel statt Lehrstellenlücke! 

Bisherige statistische Darstellung täuscht über tatsächliche Situation hinweg

WKÖ zu Lehrlingen: Mangel statt Lehrstellenlücke
© WKÖ

Die von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Lercher heute kolportierte Lehrstellenlücke ist auf eine statistische Berechnungsmethode zurückzuführen, die nur sofort verfügbare offene Lehrstellen bzw. Lehrstellensuchende berücksichtigt. Wesentlich ist aber auch die Einbeziehung der „nicht sofort verfügbaren“ Lehrstellen, da die Betriebe in der Regel viele Monate vorher schon mit der Suche nach passenden Lehrlingen beginnen, auch wenn sie diese erst später, z.B. jetzt zum 1. September, benötigen. „Lehrstellen von Betrieben, die vorausschauend agieren, werden bei der aktuellen Darstellung nicht berücksichtigt“, führt Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich aus.

„Die aussagekräftigere Berechnungsmethode, die auch nicht sofort verfügbare offene Lehrstellen und Lehrstellensuchende berücksichtigt, ergibt für Juli 2018 basierend auf AMS-Daten einen Lehrstellenüberhang von 2.520: Es stehen 10.025 Lehrstellensuchenden sogar 12.545 offenen Lehrstellen gegenüber,“ weist Martin Gleitsmann auf die derzeit schwierige Situation für die Betriebe hin, wobei vor allem die westlicheren Bundesländer besonders stark betroffen sind. (PWK577/US)

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