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WKÖ zu IMD-Ranking: Erfreulich, aber noch viel zu tun 

Schneider: „Reformweg der Regierung stärkt das Vertrauen der Unternehmen“

IMD-Ranking
© WKÖ

Erfreut zeigte sich die Wirtschaftskammer Österreich angesichts des aktuellen IMD-Rankings zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Gegenüber dem Vorjahr konnte sich Österreich um sieben Plätze verbessern und liegt nun auf Platz 18 – so gut wie seit 2011 nicht mehr. „Die Entwicklung ist erfreulich und ein Zeichen für ein positives Konjunkturumfeld. Sie zeigt, dass die von der Bundesregierung eingeleiteten Reformen wirken und das Vertrauen der Unternehmen stärken. Sie zeigt aber auch, dass es noch viel zu tun gibt“, sagt Christoph Schneider, Leiter der Stabsabteilung Wirtschaftspolitik in der WKÖ.

Die schweizerische Wirtschaftshochschule IMD vergleicht jedes Jahr 63 Länder anhand von vier Hauptkategorien: Wirtschaftliche Entwicklung, Effizienz der Regierung, Wirtschaftliche Effizienz der Unternehmen und die Infrastrukturqualität. Während sich Österreich in den ersten drei Bereichen verbessern konnte, gab es bei der Infrastruktur eine Verschlechterung. „Das zeigt, dass Infrastrukturprojekte wie der längst überfällige Breitbandausbau, die Dritte Flughafenpiste in Schwechat oder der endlich beschlossene Lobautunnel nun zügig angegangen werden müssen“, so Schneider.

Bei Steuerpolitik ist "Luft nach oben"

Überhaupt nur auf Platz 60 liegt Österreich in der Unterkategorie Steuerpolitik. „Hier ist viel Luft nach oben“, sagt Schneider und verweist auf die überdurchschnittlich hohe Steuer- und Abgabenquote in Österreich. Hoffnung setzt die Wirtschaft hier in die Steuerreformankündigungen der Bundesregierung: „Eine Senkung der Abgabenlast für Unternehmen und Mitarbeiter wäre ein wichtiger Schritt, um Österreich im Standortwettbewerb weiter nach vorne zu bringen“, so Schneider. 

„Gleichzeitig zeigt das Ranking, dass Österreich bei Arbeitsmarktregulierung und Arbeitszeit weit hinten eingestuft wird“, fährt Schneider fort. Ebenfalls deutlich aufgezeigt werde, dass Verbreitungsgrad und Nutzung digitaler Technologien in Österreich ausbaufähig seien, so Schneider: „Im Bildungsbereich muss daher ein stärkerer Fokus auf digitale Skills gelegt werden.“ (PWK381/WZ)

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