th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKÖ warnt vor betrügerischen Mahnschreiben nicht existenter „Inkassounternehmen“ 

Kubicki: Konkrete Tipps zur Erkennung falscher Institute und Mahnschreiben – Branche unterliegt seit 2017 freiwilliger Selbstregulierung

Warnung vor falschen Inkassounternehmen
© wkö

In aktuell kursierenden falschen Mahnschreiben nicht existenter Inkassoinstitute, die offenbar zahlreiche österreichische Konsumenten in den vergangenen Tagen erhalten haben, werden so nicht existente Forderungen in betrügerischer Absicht gegen Konsumenten geltend gemacht und diese zur Zahlung an ausländische Bankverbindungen aufgefordert. Die offensichtlich in hoher Auflage versandten, betrügerischen Mahnschreiben schädigen sowohl irrtümlich zahlende Konsumenten, als auch alle tatsächlichen Inkassounternehmen in Österreich. Dazu betont Rainer Kubicki, Branchensprecher der österreichischen Inkassoinstitute in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ):  

„Die WKÖ-Inkassoinstitute haben 2017 im Rahmen einer freiwilligen Selbstregulierung für alle in Österreich niedergelassenen Inkassoinstitute verpflichtende Standes- und Ausübungsregeln erlassen. Durch verpflichtende Inhalte, die in den Mahnschreiben angeführt werden müssen, können unseriöse oder betrügerische Inkassomahnungen identifiziert werden.“

Folgende Tipps gibt der oberste Interessensvertreter im Falle eines „verdächtigen“ Mahnschreibens:

  1. Sind der Gläubiger und die Forderung bekannt?
    Die Inkassoinstitute sind verpflichtet, in ihren Mahnschreiben den Gläubiger und den Forderungsgrund (Rechnung vom, Vertrag, etc.) zu nennen.
  2. Ist die Forderung nachvollziehbar?
    Seriöse Inkassounternehmen schlüsseln in ihrer ersten Mahnung die einzelnen Forderungspositionen (Rechnungsbetrag, Verzugszinsen, Inkassokosten) auf
  3.  Österreichische Inkassoinstitute sind ein reglementiertes Gewerbe

Prüfen Sie das Unternehmen im Mitgliederverzeichnis der Wirtschaftskammer Österreich (WKO Firmen A-Z).

Zudem appelliert Kubicki: „Falls Forderungen, die zu Recht gemahnt wurden, im Moment nicht bezahlt werden können, sollte man keinesfalls auf Tauchstation gehen.

Kontaktieren Sie das Inkassoinstitut, dort wird man sich bemühen, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden.“ (PWK143/ES)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Industrie
Studie: PROPAK: Smart Work. Smart People.  Wo kommen die Fachkräfte her?

PROPAK: Smart Work. Smart People. 

Wo kommen die Fachkräfte her? Neue IWI Studie zum Fachkräfte-Bedarf mehr

  • Handel
Die Preisträger für Österreichs beste Websites im Modehandel mit Jutta Pemsel, Obfrau des Bundesgremiums des Handels mit Mode und Freizeitartikeln

Preise für Österreichs beste Website im Modehandel vergeben

Die Sieger in drei Kategorien wurden gestern mit dem Preis „Beste Homepage“ ausgezeichnet – Für die prämierten Unternehmen gibt es Geldpreise in Höhe von je 2.000 Euro mehr

  • Transport und Verkehr
Stadtverkehr

Nein zur City Maut: Verkehr nicht als Melkkuh missbrauchen 

WKÖ-Bundessparten-Obmann Alexander Klacska fordert seriöse und fundierte Verkehrspolitik anstelle von Aktionismus mehr