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WKÖ unterzeichnet Kooperationsabkommen mit der ETH-Zürich

Leitl startet ‚WK-Reform 4.0‘: Neues Service für Mitglieder – ‚Austrian Innovation Agency‘ bringt Innovationsschub für österreichische Betriebe

Lino Guzzella (Präsident der ETH Zürich) und Christoph Leitl (Präsident der Wirtschaftskammer Österreich WKÖ) bei der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens
© WKO Lino Guzzella (Präsident der ETH Zürich) und Christoph Leitl (Präsident der Wirtschaftskammer Österreich WKÖ) bei der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens

Die im Rahmen der Kammerreform ‚WK 4.0‘ gestarteten neuen Serviceangebote der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) können die ersten Erfolge vorweisen. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ, in ihrer zusätzlichen und neuen Funktion als Innovationsagentur ‚Austrian Innovation Agency‘ für österreichische Unternehmen, schloss gestern in Zürich ein Kooperationsabkommen mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) ab.

Ziel dieser Kooperation ist, Österreichs Betriebe besser an internationale Innovationstrends und Forschungsergebnisse heranzuführen und sie mit den weltweiten Innovations-Hubs zu vernetzen. „Die beste Adresse in Europa dafür ist sicherlich die ETH Zürich und deswegen freut es mich besonders, dass wir unser erstes derartiges Abkommen mit dieser Top-Institution abschließen konnten“, betonte WKÖ-Präsident Christoph Leitl bei der Vertragsunterzeichnung mit dem Präsidenten der ETH Zürich, Lino Guzzella. Das Abkommen sieht unter anderem vor, eine Plattform für österreichische Unternehmen einerseits und der Forschung sowie den Netzwerken der ETH andererseits, zu schaffen. 

Unternehmen bekommen Zugang zu Wissensdatenbanken

Die Wirtschaftskammer werde künftig verstärkt Know-how und Ressourcen ihres Angebots für die österreichischen Unternehmen in den Bereich Innovation investieren. Leitl: „Wir können im globalen Wettbewerb keinen Kosten- und Quantitätswettbewerb gewinnen. Wo wir aber auch in Zukunft weiter vorne mitspielen können, sind die Bereiche Qualität und Innovation. Genau da setzen wir mit unseren Maßnahmen an. Im Zuges dieses und weiterer kommender Abkommen mit internationalen Forschungseinrichtungen öffnen wir österreichischen Unternehmen unter anderem den Zugang zu Top-Wissensdatenbanken, deren Zugangskosten für Einzelunternehmen nicht leistbar wären.“

Neben dem Kooperationsabkommen mit der ETH Zürich sind weitere Abkommen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, der Stanford University in Kalifornien und der Singapore Nanyang Technological University in Vorbereitung. Diesen sollen weitere Kooperationen mit rund 100 internationalen Innovations- und Forschungszentren folgen. 

Schwerpunkt: Innovations- und Trendmanagement

Seitens der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA werden 25 AußenwirtschaftsCenter, global verteilt, einen zusätzlichen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf den Bereich Innovations- und Trendmanagement legen. Damit wird ein weltweites Netzwerk zu Stakeholdern im Wissenschafts- und Forschungsbereich aufgebaut.

Leitl: „Wir lokalisieren das global verteilte Innovationswissen für die österreichischen Unternehmen, bringen sie mit den Innovations-Hubs zusammen und helfen in der Folge bei der Vermarktung neuer Leistungen und Produkte, die aus diesen Kooperationen resultieren.“ (PWK407/BS) 

Lino Guzzella (Präsident der ETH Zürich) und Christoph Leitl (Präsident der Wirtschaftskammer Österreich WKÖ) bei der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens.
© WKO Lino Guzzella (Präsident der ETH Zürich) und Christoph Leitl (Präsident der Wirtschaftskammer Österreich WKÖ) bei der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens.

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