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WKÖ startet Innovations-Offensive für österreichische Unternehmen 

Leitl: ‚Austrian Innovation Agency‘ bringt Unternehmen und Institutionen mit den weltbesten Forschungseinrichtungen zusammen

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Videos von der Pressekonferenz

Christoph Leitl

Walter Koren

Michael Otter


„Im Rahmen der Kammerreform wurden auch neue Serviceangebote für alle Mitgliedsbetriebe beschlossen. Zwei Wochen nach dem Startschuss für ‚WK 4.0‘ können wir als einen ersten Schritt das erweiterte Serviceangebot der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA für die österreichische Wirtschaft als Innovationsagentur ‚Austrian Innovation Agency‘ vorstellen“, sagte Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), heute (Donnerstag) vor Journalisten in Wien. Ziel sei, Österreichs Betriebe besser an internationale Innovationstrends und Forschungsergebnisse heranzuführen und sie mit den weltweiten Innovations-Hubs zu vernetzen. 

Zugang zu Spitzenforschungsinstituten

Leitl: „In den Bereich Innovation werden wir in Zukunft verstärkt Know-how und Ressourcen für die österreichischen Unternehmen investieren. Denn Österreich zählt im EU-Vergleich immer noch zu den Innovations-Nachzüglern, wir müssen aber zu den Vorreitern gehören, damit wir auch künftig im globalen Wettbewerb mitspielen können.“ Gerade in einer Zeit, in der in wichtige Branchen Technologiebrüche anstehen, gelte es, schnelle Innovationszyklen zu bewältigen, um den technologischen Vorsprung auszubauen und im Wettbewerb die Nase vorn zu haben. „Genau da setzen wir mit dem neuen Maßnahmenpaket an, um österreichischen Unternehmen und Institutionen den Zugang zu Spitzenforschungsinstituten sowie innovativen Unternehmen weltweit zu ermöglichen“, so Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA.

Kooperationen mit Innovationszentren

In der Startphase stehen Kooperationsabkommen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, der Stanford University, der ETH Zürich und der Singapore Nanyang Technological University „als vier Leuchttürme der Initiative an, die in der Folge auf 100 weitere Positionslichter in Form von Kooperationen mit Innovations- und Forschungszentren ausgebaut werden“, so Leitl. Weiters wird für österreichische Unternehmen der Zugang zu Top-Wissensdatenbanken bereitgestellt, deren Zugangskosten für Einzelunternehmen nicht leistbar wären. 

Die Vernetzung österreichischer Unternehmen mit den besten Forschungseinrichtungen und der gezielte Zugang zu weltweitem Wissen wird zunehmend entscheidend über den Erfolg von Firmen im internationalen Wettbewerb. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA nützt daher ab sofort die Nähe ihres weltweiten Netzes zu „Wissensknoten“, um österreichische Unternehmen an internationale Markt- und Umfeldentwicklungen und an globales Innovationswissen anzubinden. 25 AußenwirtschaftsCenter der WKÖ, weltweit verteilt, werden einen zusätzlichen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf den Bereich Innovations- und Trendmanagement legen und als „InnovationCenter“ positioniert. „Wir bauen ein weltweites Netzwerk mit den wichtigsten Stakeholdern im Wissenschafts- und Forschungsbereich auf und bringen ganz gezielt österreichische Unternehmen und Institutionen bei so genannten ‚Zukunftsreisen‘ dorthin, wo sie entweder für ihren eigenen Erfolg etwas herausholen oder, umgekehrt, ihre Expertise sowie ihre Produkte gebraucht werden können“, betonte Leitl.

Unterstützung von Startups

Die neuen Maßnahmen der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA zielen darauf ab, global verteiltes Innovationswissen aufzuspüren, dieses den österreichischen Unternehmen, Branchen und Institutionen zu vermitteln und die Unternehmen bei der internationalen Vermarktung ihrer neuen Leistungen und Produkte zu unterstützen. Des Weiteren werden Innovationsworkshops angeboten, bei denen österreichische Unternehmen mit internationalen Innovationsexperten in kleinen Gruppen Zukunftsthemen und neue Lösungsansätze erarbeiten können. Ein großer Schwerpunkt liegt weiters auf der Unterstützung der österreichischen Startup-Szene, um diese in internationale Startup-Ökosysteme zu bringen. Das bereits seit 2009 etablierte Startup-Unterstützungsprogramm „Go-Silicon Valley“ wird weiter ausgebaut und um die Startup-Zentren Tel Aviv, Hongkong, Singapur und Tokio erweitert.

„Wir wollen mit der neuen ‚Austrian Innovation Agency‘ nicht nur Österreich in der Welt positionieren, sondern auch die Forschungs- und Innovations-Welt nach Österreich holen und Österreich zum Innovation-Leader machen“, so Leitl abschließend. (PWK333/BS)

Michael Otter (AUSSENWIRTSCHAFT Strategie), WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA
© WKÖ/Blauensteiner Michael Otter (AUSSENWIRTSCHAFT Strategie), WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

O-Töne von der Pressekonferenz

Leitl: Leistungsdefinition

Leitl: Innovation

Leitl: Megatrends

Koren: Neues Geschäftsfeld

Koren: Netzwerke

Otter: Internationales Know How


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