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WKÖ fordert im Rahmen der Initiative „Neustart Schule“ Reformen im Bildungswesen

Mehr Autonomie, eine schlanke Schulorganisation und eine Aufwertung der Elementarbildung

Bis 17. November will die Bundesregierung Vorschläge für eine Reform der Schulorganisation vorlegen. Grund genug für die Initiative „Neustart Schule“ auf einem Bildungsgipfel zusammen mit ihren Partnern und Unterstützern ihre Forderungen für eine echte Reform des österreichischen Bildungswesens zu präsentieren. Zu den Unterstützern zählen neben der Wirtschaftskammer Österreich, der Arbeiterkammer und der Industriellenvereinigung auch beispielsweise die Caritas, die Diakonie, das Hilfswerk, die Bundesjugendvertretung oder das Österreichische Rote Kreuz und viele andere mit Bildung befasste Vereinigungen. Gemeinsam wurde in monatelanger Arbeit von Bildungsexperten ein Katalog an Vorschlägen und ein fundiertes Konzept zu den Themen Schulautonomie, Schulverwaltung, Elementarbildung und zur Frage, wie es nach dem 17.November mit der Bildungsreform weitergehen soll, formuliert.

 

Mehr Autonomie, eine schlanke Schulorganisation und eine Aufwertung der Elementarbildung

Man müsse dabei den derzeitigen Stillstand überwinden und unter Weglassung „ideologischer Scheuklappen“ endlich in das 21. Jahrhundert aufbrechen. Ein Mehr an Autonomie für die Schulen, eine schlanke Schulorganisation und eine Aufwertung der Elementarbildung seien dafür Grundvoraussetzung, zeigten sich die Vertreter der einzelnen Unterstützer der Plattform „Neustart Schule“ einig. In Punkto Schulautonomie bekräftigte Prof. Michael Landertshammer, Leiter der Bildungsabteilung der Wirtschaftskammer Österreich, dass die Schulen vor allem im Bereich Personal, Finanzen und Pädagogik mehr Freiheiten erhalten müssten.

 

Mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die Schulen

Die Schulleitung müsse Verantwortung für die Auswahl und den Einsatz des Personals und für Freiräume beim Einsatz finanzieller Mittel tragen können und auch entsprechend ausgebildet sein. Im rein pädagogischen Bereich müsse die Schulautonomie den Schulen die Möglichkeit einräumen, Schulprofile zu schärfen und schulautonome Schwerpunktsetzungen, abgestimmt auf den Bedarf, zu entwickeln. Daneben spiele eine wirkungsorientierte, auf die Rahmenbedingungen, Ausbildung und Finanzierung konzentrierte Steuerung des Bildungsressorts eine entscheidende Rolle im Kontext eines modernen Bildungsmanagements. Dabei müsse gewährleistet werden, dass in Zukunft mehr Geld direkt in den Klassenzimmer lande und weniger in den Mühlen der Verwaltung. Hier müssten neue, zukunftsweisende Modelle angedacht und umgesetzt werden, so Landertshammer: "Es gibt Modelle wie die Schulträger in den Niederlanden, die aufzeigen, wie direkte Schulfinanzierung erfolgreich funktioniert - flankiert durch schlanke Supporteinheiten, die nahe an den Schulen arbeiten".

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