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WKÖ beseitigt bürokratische Hürden bei Desinfektionsmittel-Versorgung

Heimische Unternehmen arbeiten unter Hochdruck, um Versorgung zu garantieren – Wirtschaftskammer erwirkte Notfallzulassung, die rasche Abwicklung ermöglicht

Desinfektionsmittel
© Michèle Constantini / PhotoAlto / picturedesk.com

Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie stieg der Verbrauch an Desinfektionsmitteln drastisch, die Folge war ein massiver Engpass bei Desinfektionsmitteln. Auf Initiative der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) konnte nun eine Entspannung der Situation erreicht werden: "Bisher verhinderten bürokratische Hürden den Nachschub, was ganze Lieferketten zum Kollabieren brachte. Wir konnten beim Klimaministerium eine Notfallzulassung erwirken, die eine wesentlich raschere Abwicklung ermöglicht", berichtet Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

WKÖ kümmert sich um Administration

Zeitlich befristet kümmert sich nun faktisch die WKÖ um die Abwicklung der meisten administrativen Aspekte an Stelle des zuständigen Bundesministeriums. So können klassische Desinfektionsmittel, die sicher zu verwenden und wirksam gegen das Coronavirus sind, von heimischen Unternehmen ausgeliefert werden. "Damit können besonders kritische Bereiche wie die Lebensmittelversorgung und der Gesundheitssektor aufatmen", so Schwarzer. 

Was Unternehmen zu erfüllen haben, um zur Notfallzulassung zu kommen, erklärt ein von der WKÖ ausgearbeitetes Fact Sheet. Darin finden sich übersichtliche Erläuterungen zu den Voraussetzungen für das Vermarkten von Desinfektionsmitteln. Mit dieser Initiative unterstützt die WKÖ die sichere Verwendung wirksamer und geeigneter Desinfektionsmittel. "Gleichzeitig warnen wir aber vor ungeeigneten Produkten, die derzeit vermehrt auf dem Markt auftauchen. Auch bei online-Käufen sollte man genau hinsehen", rät der Experte zu Vorsicht. 

Die WKÖ setzt sich dafür ein, dass die alkoholbasierten Desinfektionsmittel von der hier sinnwidrigen Alkoholsteuer befreit werden. "Desinfektionsmittel sollen nicht durch eine Steuer verteuert, sondern auch im öffentlichen Interesse möglichst umfassend dem Bedarf entsprechend eingesetzt werden. Daher sollen die vielen Anwender in den Unternehmen und in den Privathaushalten finanziell entlastet werden", sagt Schwarzer.

(PWK120/DF)

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