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WKÖ begrüßt erste Zuordnungen zum Nationalen Qualifikationsrahmen 

Landertshammer: Nächster Schritt ist, die Zuordnung von Abschlüssen aus dem Bereich der Erwachsenenbildung vorzubereiten

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Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt die erfolgten Zuordnungsentscheidungen, wonach Abschlüsse aus Berufsbildenden Mittleren Schulen (BMS) und Lehrabschlüsse auf der Niveaustufe 4 sowie Abschlüsse von Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) auf Niveaustufe 5 des österreichischen Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) zugeordnet werden. „Der NQR ist aus Sicht der Wirtschaft ein bildungspolitisch wichtiges Instrument, und mit diesen ersten Zuordnungen ist ein wichtiger Prozess angestoßen worden“, betont Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der WKÖ. Mit der Einstufung der Lehrabschlüsse auf Stufe 4 folgt Österreich dem Beispiel Deutschlands und der Schweiz, deren Qualifikationsrahmen die Lehrabschlüsse ebenfalls dem Niveau 4 zuordnen. Auf dieser Niveaustufe sind europaweit typischerweise Schulabschlüsse der oberen Sekundarstufe klassifiziert.  

Für BHS-Abschlüsse gibt es keine direkten Pendants in anderen Ländern. Umgekehrt gibt es in Österreich die in vielen Ländern angebotenen kurzen Hochschulprogramme unterhalb des Bachelor Niveaus („short cycle“-Abschlüsse) nicht. Landertshammer: „Umso wichtiger ist es daher, dass mit der Einstufung der BHS-Abschlüsse auf Niveau 5 zum Ausdruck gebracht wird, dass es sich um Qualifikationen vergleichbaren Zuschnitts handelt.“ Die erfolgten Zuordnungen von Lehrabschlüssen, BMS und BHS seien aber nur der Auftakt. In den nächsten Monaten müssen weitere Zuordnungsverfahren auf Schiene gebracht und abgearbeitet werden. „Bis Ende 2018 sollte der NQR soweit gefüllt sein, dass die wichtigsten Qualifikationen, insbesondere auch erste Abschlüsse aus dem Bereich der Erwachsenenbildung, zugeordnet sind“, so Landertshammer.

Bessere Vergleichbarkeit von Qualifikationen

Der neue österreichische Nationale Qualifikationsrahmen, der auf der Grundlage des europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) 2016 in Kraft getreten ist, ermöglicht europaweit eine bessere Vergleichbarkeit von Qualifikationen auf Basis von acht Niveaustufen.  Die Zuordnung erfolgt nicht nur aus der Perspektive des Bildungssystems selbst, sondern auch mit Blick auf die effektive Bedeutung eines Abschlusses am Arbeitsmarkt. Basis dafür bilden die auf europäischer Ebene vereinbarten gemeinsamen Grundprinzipien zur Klassifikation. Die aus dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) ins österreichische NQR-Gesetz übernommenen Niveaudeskriptoren legen fest, dass die für eine Zuordnung maßgeblichen Lernergebnisse Bezug auf einen Lernbereich (Unterrichtsfächer, wissenschaftliche Disziplin) oder einen Arbeitsbereich (Beruf, Berufsfeld) nehmen können. „Für Österreich ebenfalls neu ist der Ansatz, dass Qualifikationen aus allen Bildungsbereichen und auch nicht-formale Abschlüsse, etwa aus dem Bereich der Erwachsenbildung, einem einheitlichen Rahmen zugeordnet werden sollen“, so Landertshammer abschließend. (PWK537/BS)

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