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WKÖ begrüßt elektronischen Datenaustausch in der Sozialversicherung 

WKÖ-Generalsekretär Kopf: „Entbürokratisierung und Vereinfachungen helfen Staat und Unternehmen“

Datenaustausch
© WKÖ

Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger hat heute Neuerungen zum elektronischen Datenaustauschsystem EGDA/EESSI präsentiert. Durch EGDA/EESSI soll sichergestellt werden, dass Anspruchsberechtigte die Leistungen der sozialen Sicherheit wie Krankheit, Unfall, Pension, Familie, Pflege und Arbeitslosigkeit entsprechend den EU-Regeln leichter in Anspruch nehmen können.

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf: „Wir begrüßen im Sinne unserer Mitglieder Vereinfachungen und Entbürokratisierungsschritte, wie sie durch dieses System in der Sozialversicherung möglich werden. Entbürokratisierung wird beschleunigt, und die Feststellung der Leistungsansprüche wird rascher ermöglicht. Das reduziert nicht nur aufwändige Prozesse für die EU-Mitgliedsstaaten, sondern auch für unsere Unternehmen“.

Weiterer Abbau bürokratischer Hürden 

Gleichzeitig sollte es zum weiteren Abbau bürokratischer Hürden (sowohl für Dienstgeber wie auch in der Sozialversicherung) kommen, betont Kopf und verweist in diesem Zusammenhang auf die so genannte A1 Bescheinigung. Dabei geht es um die schriftliche Beantragung und das Mitführen des Formulars bei Dienstreisen ins Ausland.  Die Wirtschaft spricht sich für eine Ausnahmeregelung für kurze Dienstreisen im EU-Recht aus. Vorübergehend sollte ein sanktionsloses Nachreichen einer A1-Bescheinigung - wie in Deutschland - ausreichen bzw. der elektronische Datenabgleich für den Nachweis einer bestehenden SV-Pflicht im Wohnsitzstaat genügen.

Zielgerichtete Kontrolle und mehr Transparenz

„Das Datenaustauschsystem EESSI leistet einen Beitrag zum freieren Dienstleistungsverkehr und zur Umsetzung der Niederlassungsfreiheit. Ebenso versprechen wir uns eine zielgerichtete Kontrolle und mehr Transparenz bei der Entsendung von Arbeitnehmern nach Österreich und damit einen fairen Wettbewerb aller EU-Mitgliedsstaaten. Deshalb muss es im Sinne der Unternehmen und des Wirtschaftsstandorts Österreich in diese Richtung weitergehen und der Datenaustausch rasch mit allen Mitgliedsstaaten möglich wird“, betont Kopf. (PWK393/PM)

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