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WKÖ begrüßt Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung 

Landertshammer: Durchlässigkeit zwischen beruflichen und akademischen Bildungswegen muss noch stärker ermöglicht werden.

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„Die Entscheidung, einen Bildungsweg einzuschlagen, muss in Zeiten des lebensbegleitenden Lernens dazu führen, dass nach dem Bildungsabschluss für motivierte und talentierte Menschen alle weiteren Bildungswege offenstehen“, betont Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). In diesem Zusammenhang begrüßt er auch die von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, uniko-Vizepräsidentin Edeltraud Hanappi-Egger und FHK-Präsident Helmut Holzinger heute präsentierte „Nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung“.

Landertshammer: „Die Durchlässigkeit zwischen beruflichen und akademischen Bildungswegen muss ermöglicht und tatsächlich gelebt werden. Denn Österreich braucht im Rahmen der Lehre gut ausgebildete Fachkräfte, denen auch die Perspektive zum Hochschulabschluss offenstehen muss – und dies vor allem im technischen Bereich.“ Daher werden insbesondere jene Maßnahmen begrüßt, welche die Zahl an Studierenden in technischen Studienrichtungen steigern. Auch die WKO setze bewusst auf Technikförderung, betont Landertshammer: „Mit mehr als 60 Initiativen der WKO werden im Rahmen der ‚Plattform Technik‘ jedes Jahr 100.000 Jugendliche erreicht.“

Gezielte Information und Finanzierung für Studierende

Um die soziale Durchmischung zu fördern, brauche es aber ein Gesamtpaket: Finanzielle Unterstützung für Studierende sowie Hochschulen und ein gezieltes Informations- und Beratungsangebot. Landertshammer: „Besonders freut es mich, dass die ‚Nationale Strategie‘ des Wissenschaftsministeriums auch die Angebote der Wirtschaftskammerorganisation beinhaltet.“ Die WKO ermöglicht nämlich, dass Jugendliche kostenlose Berufsinformation und Bildungsberatung in Anspruch nehmen können. Bereits in der Sekundarstufe I können sie einen Talente Check absolvieren. 60.000 Jugendliche nehmen dieses Angebot pro Jahr in Anspruch, um zu erfahren, welcher Bildungsweg für sie optimal ist. Für Schüler, die kurz vor der Matura stehen, gibt es Studienberatungen und Potenzialanalysen. Um einen ersten Einblick in die Berufswelt zu erhalten, bietet die kostenlose online Berufsinformation „BIC“ der Wirtschaftskammern einen hervorragenden Überblick. Neben Beschreibungen zu rund 1.800 Berufen samt Ausbildungsmöglichkeiten, bietet BIC wichtige Hilfestellungen für die Berufsorientierung. Mehr als 600.000 Zugriffe pro Jahr sprechen für das große Interesse am Online-Tool. Landertshammer ist davon überzeugt, dass die neue Website des Wissenschaftsministeriums „Studiversum“ ebenfalls auf großes Interesse stoßen wird.

Durch strikten Zeitplan sind alle Beteiligten gefordert

Positiv sei, dass durch konkrete Maßnahmen, Zuständigkeiten und einen Zeitplan alle Stakeholder in die Pflicht genommen werden, die konkreten Ziele der ‚Nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung‘ tatsächlich auch umzusetzen. Dass die Maßnahmen auch in die Leistungsvereinbarungen mit den öffentlichen Universitäten und in den Finanzierungs- und Entwicklungsplan der Fachhochschulen einfließen, stelle einen besonderen Anreiz für die Umsetzung der Ziele dar. „Die Wirtschaftskammer Österreich steht dem Wissenschaftsministerium, den Hochschulen und Bildungseinrichtungen sowie den Studierenden und Studieninteressenten gerne weiterhin als verlässlicher Partner zur Verfügung“, so Landertshammer abschließend. (PWK132/BS)

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