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WKÖ begrüßt Einigung der Regierung zum Schulautonomiepaket 

Hochhauser: Schulautonomie und Clusterbildung sind Schritte in die richtige Richtung. Reformweg muss aber weitergehen

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Die heutige Einigung der Bundesregierung – mit Zustimmung der Grünen – auf das Schulautonomiepaket, „wird von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) grundsätzlich begrüßt“, so Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der WKÖ. Dass eine Bildungsreform für Österreich dringend nötig sei, habe die Wirtschaftskammer gemeinsam mit den anderen Sozialpartnern schon mehrfach und langjährig eingefordert. Das jetzige Reformpaket gehe grundsätzlich in die richtige Richtung, etwa in punkto Schulautonomie, der Clusterbildung oder der jetzt geschaffenen Möglichkeit von Modellregionen für Gesamtschulen. Hochhauser: „Wenn diese Regierung will, bringt sie gemeinsam auch am Ende der Legislaturperiode etwas Positives zustande.“ 

Kritisch zu beobachten sei aber künftig die geplante „Entpolitisierung der Schulverwaltung“ durch die Etablierung von Bildungsdirektionen an Stelle der Landesschulräte. Sollte dieses Ziel nicht wie geplant erreicht werden, müsse hier nachjustiert werden. Die Umsetzung der derzeitigen Bildungsreformvorhaben können aber noch nicht das Ende sein. Im pädagogischen Bereich warten noch Aufgaben, etwa bei der stärkeren Individualisierung des Unterrichts oder der Vermittlung von digitalen Kompetenzen.

Bildungsreformweg nach der Wahl weitergehen

Ebenso müsse die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Ausbildungswegen forciert werden: Stichworte seien hier Lehre und Matura sowie Matura und Lehre. Weiters ist die Berufsberatung aller österreichischen Schüler und Schülerinnen der Wirtschaft ein besonderes Anliegen. „Diesbezüglich ist die künftige Regierung aufgefordert, den Bildungsreformweg nach der Wahl im Oktober weiterzugehen. Die Sozialpartner haben mit den „Bildungsfundamenten“ schon vor einiger Zeit wichtige Reform-Grundlagen formuliert“, so Hochhauser abschließend. (PWK496/BS) 

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