th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKÖ begrüßt Beschluss des Schulautonomiepakets 

Landertshammer: Reform muss aber Auftakt für weitere notwendige Schritte sein - Bildungspflicht statt Schulpflicht

©

„Die Schulreform ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Das jetzige Ergebnis könne aber nur ein erster Schritt sein: „Die Sozialpartnerschaft hat eine Reihe fix und fertig ausgearbeiteter Konzepte, die den dringend benötigten weiteren Reformbedarf anpacken. Ich denke dabei beispielsweise an den Umstand, dass die Pflichtschule immer noch durch bloßes Absitzen von Schuljahren abgeschlossen wird, ohne dass gewisse Mindeststandards an Kompetenzen gewährleistet werden. Hier brauchen wir eine Bildungspflicht statt einer Schulpflicht“, fordert Landertshammer.

Schlussendlich müsse die nunmehr ausgebaute Autonomie durch eine Reform des Qualitätsmanagements flankiert werden, in der die Schulen Verantwortung für ihre Leistungen übernehmen. Landertshammer: „Damit soll im pädagogischen Bereich eine stärkere Individualisierung des Unterrichts einhergehen.“ Man müsse zusehen, dass man ein Schulsystem schaffe, das viel mehr auf die Stärken des Einzelnen eingeht und die bisherige Defizitorientierung etwas relativiert wird. „Wesentliches Element einer Stärkenorientierung der Schulen wäre auch der weitere Ausbau einer veritablen Berufsberatung aller österreichischen Schülerinnen und Schüler. Das ist eines der Hauptanliegen der Wirtschaft im Bildungsbereich“, betont Landertshammer.

Was die aktuelle Bildungsreform tatsächlich leiste, werde man sehen, so Landertshammer. Kritisch zu beobachten sei die beabsichtigte „Entpolitisierung der Schulverwaltung“ durch die Einführung von Bildungsdirektionen an Stelle der Landesschulräte. Sollte dieses Ziel nicht wie geplant erreicht werden, müsse hier nachjustiert werden. „Wir dürfen uns im 21. Jahrhundert eine politisch-ideologische Betrachtung des Bildungswesens nicht mehr leisten. Jede künftige Regierung ist gut beraten, damit restlos aufzuräumen“. Egal welche Regierungskonstellation es nach der Wahl im Oktober gebe, sie müsse sich „mit aller Kraft“ auf das Zukunftsthema Bildung werfen, so Landertshammer abschließend. (PWK541/BS)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • News
Newsportal WIFI-SPRACHMANIA 2017: die Sieger wurden gekürt

WIFI-SPRACHMANIA 2017: die Sieger wurden gekürt

Hochhauser: Mehrsprachigkeit wird immer mehr zu einer wichtigen Schlüsselqualifikation, um im globalisierten Wettbewerb erfolgreich zu sein mehr

  • News
Newsportal Energy Globe Award 2018

Energy Globe Award 2018

Nachhaltige Projekte aus Ihrem Unternehmen gesucht mehr