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WKÖ-Vizepräsidentin Schultz zu Lockdown-Ende: Wirtschaft muss sich auf Datum verlassen können

Betriebe und ihre Mitarbeiter brauchen Planbarkeit - Politik muss Versprechen des Lockdown-Endes am 12. Dezember halten 

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"Die Politik hat zu Beginn des Lockdowns von einem Zusperren für 20 Tage gesprochen und auch seither mehrmals den 12. Dezember als Ende des Lockdowns genannt. Dieses Datum muss halten, denn die Betriebe brauchen einen Fahrplan, auf den sie sich verlassen können“, sagt Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). So sei die Wirtschaft bereit gewesen, einen kurzen, harten Lockdown mitzutragen: "Wir helfen, wo wir können, um die Corona-Situation in den Griff zu bekommen. Aber ein ewiges Hinhalten wollen und können wir uns nicht mehr leisten“, betont Schultz. 

Wichtig sei auch, dass die angekündigten Öffnungen die gesamte Wirtschaft betreffen. Neben dem Handel, für den das Weihnachtsgeschäft essenziell sei, muss auch der Tourismus aufsperren dürfen. Ist das nicht der Fall, dann wäre das „ein verheerendes Signal an unsere in- und ausländischen Gäste. Das würde nicht nur den Beginn der Wintersaison kaputt machen, sondern den Verlauf der gesamten Wintersaison stark beeinträchtigen“, warnt Schultz. Schon jetzt würden einige Gäste ihren Skiurlaub statt in Österreich in der Schweiz oder in Südtirol buchen.  

Zusätzlich wirkt sich der Lockdown massiv auf die Fachkräftesituation aus: "Bereits im Vorjahr haben sich aufgrund der unsicheren Situation in der Branche viele Tourismusmitarbeiterinnen und -mitarbeiter umorientiert. Sollte der jetzige Lockdown verlängert werden, dann wird sich der Fachkräftemangel im Tourismus nochmals massiv verschärfen“, so Schultz.

"Unsere Betriebe wollen arbeiten und sind bestens vorbereitet, um ein sicheres Öffnen zu gewährleisten. Ich appelliere daher an die Politik, dass sie zu ihrem Wort steht und den Unternehmen das Arbeiten auch ermöglichen“, so die WKÖ-Vizepräsidentin abschließend. 

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