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WKÖ-Versicherungsmakler erneuern Rahmenvertrag mit Uniqa und Generali 

Zahlreiche Verbesserungen bei „Vermögensschadenhaftpflichtversicherung“ für Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten umgesetzt

Versicherungsmakler
© WKÖ

Eine umfassende Berufshaftpflichtversicherung ist für die Tätigkeit des Versicherungsmaklers von essentieller Bedeutung. Nach intensiven Verhandlungen hat der Fachverband der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) den bestehenden Rahmenvertrag mit der Uniqa Österreich Versicherungen AG und der Generali Versicherung AG erneuert. Die Unterzeichnung erfolgte gestern, 09.1.2018 in Wien. 

Um die Berechtigung zur Tätigkeit der Versicherungsvermittlung zu erlangen, ist grundsätzlich der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit ausreichender (Mindest-)Versicherungssumme, also einer entsprechenden Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, Voraussetzung. Im Jahr 2004 ist es dem Fachverband erstmals gelungen, einen Rahmenvertrag in der Vermögenschadenhaftpflicht zu entwickeln auf dessen Basis Uniqa und Generali den Mitgliedern eine überaus attraktive Berufshaftpflicht angeboten wurde.  Durch den damaligen Vertrag war es den Mitgliedern des Fachverbandes möglich, den Vorgaben der EU-Versicherungsvermittlungs-Richtlinie und der GewO hinsichtlich des Versicherungsschutzes in Höhe der geforderten (Mindest-) Versicherungssummen gerecht zu werden.

Infolge der Versicherungsvermittlungsnovelle 2018 wurde der Rahmenvertrag angepasst und verbessert. Ergebnis hieraus ist die Rahmenvereinbarung 2018 zwischen dem Fachverband der Versicherungsmakler einerseits sowie Uniqa und Generali andererseits, die an allen auf der Rahmenvereinbarung basierenden Verträgen wechselseitig je zu 50% beteiligt sind. 

Weitreichender Versicherungsschutz dient Versicherungsmaklern und -kunden

„Die Deckungsverbesserungen reduzieren das persönliche Risiko des Unternehmers. Ein möglichst weitreichender Versicherungsschutz dient nicht nur den Versicherungsmaklern, sondern auch den Versicherungskunden, denen wir gemäß § 27 MaklerG verpflichtet sind,“ zeigen Fachverbandsobmann-Stellvertreter Gunther Riedlsperger und Leiter des Arbeitskreises Recht Klaus Koban, die maßgeblich für den Fachverband die Bedingungen ausverhandelten, über die Verbesserungen zufrieden. 

Christoph Berghammer, Obmann des Fachverbandes der Versicherungsmakler, dankt den Verhandlungsführern und unterstreicht: „Die qualitativ hochwertige Tätigkeit der Versicherungsmakler zeigt sich insbesonders in der Tatsache, dass die Erfüllung der gesetzlichen Erfordernisse samt verbesserten Bedingungen nicht zu höheren Prämien führen.“

Die zahlreichen Deckungsverbesserungen:

  • Neuverträge nur mehr mit unbegrenzter Nachdeckung bei Prämiengestaltung auf Basis der bisherigen Prämien für 5 Jahre Nachdeckung gerechte und günstige Prämien
  • Neuformulierung des Ausschlusses für „bewusstes Zuwiderhandeln“: Deckungsschädlich nur bei bedingtem Vorsatz hinsichtlich der Inkaufnahme des Schadens
  • Erweiterte Deckung bei Freizeichnungsvereinbarungen bzw. Verzicht auf den Verjährungseinwand gegenüber dem Geschädigten
  • Versicherungsschutz auch für Coaching, Mediation und Lehrtätigkeit, soweit dies nicht einer anderen Pflichtversicherung unterliegt
  • Konsultationsmechanismus auch bei Ablaufkündigungen durch den Versicherer
  • Diverse Klarstellungen
  • Bei Altverträgen mit unbegrenzter Nachdeckung gelten die Deckungsverbesserungen rückwirkend in voller Höhe, wenn der Altvertrag aufrecht bleibt

Bestehende Vorteile

  • Umfangreicher Versicherungsschutz:
    Versicherungsschutz für die Tätigkeit des Versicherungsmaklers, des Beraters in Versicherungsangelegenheiten, der Risikoprüfung und Risikoberatung, der Sachverständigentätigkeit, Tätigkeiten bei Verkehrsbehörden und privaten Zulassungsstellen, der Beratung, Vermittlung in Angelegenheiten wie der Finanzierungen mit Hypothekardarlehen und Lebensversicherungen, Bausparverträge, Leasingverträge und fondsgebundene Lebensversicherungen. Weiters auch der Tätigkeit als Funktionär von Interessenvertretungen und Herausgeber von Informationsmedien. 
  • hohe Versicherungssummen (€ 1,5 Mio., € 2,0 Mio., € 3,0 Mio.)
  • Konsultationsmechanismus zwischen Versicherer und Wirtschaftskammer in besonders gelagerten Fällen zum Schutz unserer Mitglieder (z.B. Schadenfallkündigungen durch den Versicherer; Streitigkeiten über Inhalt oder Existenz von Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen; Deckungsstreitigkeiten)
  • über die Bestimmungen der AHBV hinausgehende Versicherungsbedingungen:
  • erweiterte Vordeckung
  • keine Anrechnung von Rettungskosten und Abwehrkosten auf die Versicherungssumme
  • Versicherungsschutz für Schäden an eigenen Gesellschaften, Angehörigen und Gesellschaftern
  • Fristverlängerung der Schadeninformationspflicht auf 1 Monat
  • Kündigung durch den VR erst nach Konsultationsmechanismus mit der Wirtschaftskammer
  • Schiedsgerichtliche Zuständigkeit für Streitigkeiten
  • Günstigkeitsklausel, Unklarheitenklausel zugunsten des VM
  • Leistungsfreiheit des VR erst bei grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung
  • Verlängerung der Verjährungsfrist für den Haftungsanspruch des VM
  • Freie Anwaltswahl
  • Versicherungsschutz für Haftung gem. § 1313a ABGB
  • Versicherungsschutz grundsätzlich weltweit


(PWK009/ES)

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