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WKÖ-Tourismuswirtschaft: Bestrafung von Betrieben mit Kurzarbeit ist ein absolutes "No-Go"

Spartenobmann Seeber: Kurzarbeit ist für Unternehmen und deren Mitarbeiter überlebensnotwendig – Reisebüro-Sprecher Kadanka: ungeheuerliche Idee

Reisebüros
© WKÖ

Ein absolutes "No-Go" ist für Vertreter der Tourismuswirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) der Vorstoß der Neos, wonach Unternehmen, die verstärkt Kurzarbeit nützen, mit Steueraufschlägen bestraft werden sollen. "Der Tourismus ist einer der von Corona am härtesten getroffenen Wirtschaftszweige. Gerade die Möglichkeit der Kurzarbeit ist sowohl für Unternehmen als auch Mitarbeiter überlebensnotwendig. Alleine im Tourismus sind 130.000 Mitarbeiter und deren Familien auf dieses Instrumentarium angewiesen - nicht nur jetzt, während die Krise andauert, sondern auch dann, wenn wir unsere Betriebe wieder schrittweise hochfahren", betont Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ. "Es kann nicht sein, dass diese Solidarität zwischen Unternehmen und Mitarbeitern durch Strafzahlungen in Frage gestellt wird."

Kadanka: Zeugt nicht gerade von Wirtschaftskompetenz

Heftige Kritik übt auch Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbands der Reisebüros in der WKÖ: "Gerade die Reisebüros sind von der Corona-Krise extrem betroffen und haben ihr Geschäft praktisch auf Null zurückfahren müssen. Unsere Betriebe haben das Kurzarbeitsmodell in großem Maß angenommen. Damit wurden Massenkündigungen in der Reisebüro-Branche verhindert und tausende Arbeitsplätze gesichert. Die Idee, diese Betriebe jetzt zu bestrafen, ist ungeheuerlich und zeugt nicht gerade von Wirtschaftskompetenz. Wenn das die Standortpolitik der NEOS ist, dann gute Nacht! Wenn schon, dann sollten jene Firmen belohnt werden und einen Bonus bekommen, die in dieser existenzgefährdenden Situation zusätzliche Kosten auf sich genommen haben anstatt einfach alle Mitarbeiter zu kündigen."  

Seeber: Kurzarbeit in bewährter Form verlängern  

Tourismus-Obmann Seeber verweist darauf, dass es gerade jetzt darum gehe, Mitarbeiter zu halten, damit die Betriebe auch nach der Krise wieder konkurrenzfähig aufsperren können. Schließlich gab es schon vor der Krise einen Fachkräftemangel im Tourismus. "Deshalb ist es wichtig, dass das Modell der Kurzarbeit in bewährter Weise in die Verlängerung geht. Hinter den dramatischen Wirtschaftszahlen stehen hunderttausende Einzelschicksale und tausende Familien – auf der Seite der Arbeitgeber wie der Arbeitnehmer. Sie alle hängen von einem erfolgreichen Restart des Tourismus und der zahlreichen vor- und nachgelagerten Branchen ab." (PWK026/SR)

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