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WKÖ-Tourismus: Ende des reduzierten Mehrwertsteuersatzes ist mehr als schmerzhaft

Seeber: Nun dringend spürbare Nachbesserungen bei Wirtschaftshilfen auf Schiene bringen

Hotel; Tourismus; Schlüssel; Lobby; Rezeption;
© (C) Kalinovsky Dmitry_Adobe Stock

Trotz intensiver Verhandlungen im Parlament, ist es heute nicht gelungen, die 5-Prozent-Regelung bei der Umsatzsteuer, noch einmal zu verlängern. Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): "Der reduzierte Mehrwertsteuersatz war für 2021 ursprünglich als Leistungsanreiz gedacht, um die Branche während der steinigen Restart-Phase zu unterstützen. Diese Rechnung ist leider nicht aufgegangen: Statt begünstigte Umsätze tätigen zu können, mussten unsere Betriebe nämlich ein weiters halbes Jahr im Lockdown verharren. Deshalb wäre es fair gewesen, die von uns vehement geforderte Verlängerung der Steuerbegünstigung zumindest um die Lockdown-Monate zu verlängern.“ 

Seeber: "Nachdem die Wintersaison ohnedies mehr als holprig gestartet ist, trifft das Auslaufen des reduzierten Mehrwertsteuersatzes die Branche mehr als schmerzhaft.“ Umso mehr müsse nun bei den Wirtschaftshilfen eine adäquate, spürbare Nachbesserung für die touristischen Betriebe auf Schiene gebracht werden. Zudem brauche es dringend einen gangbaren Weg für die Sperrstunde zu Silvester. 

Seeber: "Alle Funktionäre der Bundessparte Tourismus haben sich bis zuletzt gemeinsam mit Hochdruck für eine Lösung eingesetzt. Umso bedauerlicher ist es, dass es nicht gelungen ist, eine Einigung im Sinne der Betriebe zu finden. Jetzt braucht es dringend adäquate Ausgleichszahlungen, die der Krisensituation gerecht werden.“

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