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WKÖ-Tourismus: Corona-Stufenplan bringt Klarheit für Herbst und Winter

Erhöhung der Impfquote ist jetzt entscheidend - weitere Eskalationsstufen vermeiden

Robert Seeber
© WKÖ/DMC

Angesichts steigender Spitalszahlen bezeichnet Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heutigen Ankündigungen der Bundesregierung als Schritt mit Augenmaß zum richtigen Zeitpunkt. Der nun vorliegende 3-Stufenplan sei eine wichtige Orientierungshilfe für Betriebe und Gäste vor der bevorstehenden Herbst- und Wintersaison. Positiv wertet Seeber die klare Ansage der Politik, dass ein weiterer Lockdown nicht in Betracht kommt. Als das "wichtigste Mittel im Kampf gegen die Pandemie" sieht Seeber weiterhin die Erhöhung der Impfquote. Seeber: "Das ist entscheidend, um weitere Eskalationsstufen zu vermeiden." Dabei sollte vor allem auf "niederschwellige Impfangebote, Überzeugungsarbeit und positive Anreize" gesetzt werden.

"Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen"

Seeber appelliert zudem an die Eigenverantwortung aller im Land: "Nicht zuletzt wegen des Schulstarts ist es wichtig, dass Menschen auch in ihrem privaten Umfeld  Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen." Zudem sieht der Branchenvertreter strenge Kontrollen der jeweils geltenden Hygieneregeln als wichtigen Hebel, um das Infektionsgeschehen im Griff zu behalten.

Mario Pulker, Obmann des Fachverbands Gastronomie, bekräftigt diese Sichtweise und ergänzt: "Unsere Betriebe, aber auch unsere Gäste haben gelernt, dass die 3G-Regel Teil eines Gastronomiebesuchs ist. Das gehört für Wirte wie auch Gäste bereits zum gastronomischen Alltag. Schmerzlich sind die heute präsentierten Maßnahmen für die ohnehin schon schwer getroffene Nachtgastronomie, da ab einer Intensivbettenauslastung von 15 Prozent nur mehr geimpfte oder genesene Personen Zutritt haben. Hier droht zudem das Risiko, dass sich Feiern in den unkontrollierten privaten Bereich verlagern."

Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbands Hotellerie, unterstreicht: "Sicherheit, Vorhersehbarkeit und Planbarkeit zukünftiger Covid-Schutzmaßnahmen sind für unsere Betriebe und vor allem auch für unsere Gäste aus dem In- und Ausland enorm wichtig. Mit dem heute präsentierten Stufenplan haben wir nun hoffentlich Klarheit für die nächsten Monate." Laut OeNB-Prognose erwartet man für August einen Nächtigungsanstieg um rund 15 Prozent. Kraus-Winkler: "Diese positive Entwicklung müssen wir für den Herbst und Winter nutzen. Dazu brauchen unsere Betriebe und unsere Gäste klare Rahmenbedingungen. Einen weiteren Lockdown gilt es jedenfalls zu verhindern. Unsere Betriebe und Mitarbeiter haben mit zahlreichen Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag in der Pandemiebekämpfung geleistet. Der Sommer hat gezeigt, dass Hygienevorkehrungen und engmaschig kontrollierte 3G-Vorgaben bestens funktionieren."

"Stufenplan sorgt für eine gewisse Planbarkeit"

Astrid Legner, Obfrau des Fachverbandes Freizeit- und Sportbetriebe, betont: "Der heute verkündete Stufenplan lässt unsere Betriebe nach Wochen der Verunsicherung endlich etwas aufatmen und sorgt für eine gewisse Planbarkeit." Die 2G-Regel für Veranstaltungen ab 500 Personen, bedeute – sollte es soweit kommen – sicher eine große Herausforderung. Alternativ wäre hier für Legner eine Lösung "immunisiert oder PCR getestet" wünschenswert.

(PWK416/ES)

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