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WKÖ-Tourismus: Ab 1. Juli darf wieder gefeiert werden!

Tourismus-Obmann Seeber: „Wir freuen uns, bald wieder in lächelnde Gesichter blicken zu können“

Tourismuspersonal
© WKÖ

„Aufgrund der heute verkündeten Lockerungsschritte kann die Tourismusbranche positiv in den Sommer blicken“, freut sich Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): „Nach neun Monaten im Lockdown kann wieder gefeiert werden!“

„Die angekündigte Wiederöffnung der Nachtgastronomie unter Beachtung der 3G-Regel ist wichtig, um gerade jungen Menschen ein Feiern in geordnetem Rahmen zu ermöglichen und dadurch illegale Partys zurückzudrängen“, meint Seeber. Besonders erfreut zeigt er sich darüber, dass Hochzeiten, sommerliche Gelegenheitsmärkte und andere Veranstaltungen ab 1. Juli ohne Personengrenzen stattfinden dürfen.

Die 3G-Regel erachtet Seeber derzeit noch als nachvollziehbar. Allerdings sei es wichtig, dass die Kontrolle der 3G-Regel praktikabel ausgestaltet werde: „In vielen Freizeiteinrichtungen wie Bädern, Klettergärten, Fahrgeschäften kommt es erfahrungsgemäß zu keiner Interaktion mit Fremden. In solchen Fällen ist eine verantwortungsbewusste Lockerung der 3G-Regel jedenfalls sachgerecht.“

Zu begrüßen sei außerdem, dass es ab Juli zu Erleichterungen bei der Maskenpflicht komme: „In Gastronomie und Freizeitbetrieben, in denen ohnedies die 3G-Regel gilt, ist jede Lockerung der Maskenpflicht gerade während der warmen Sommermonate eine wichtige Erleichterung sowohl für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für unsere Gäste. Wir freuen uns, bald wieder in lächelnde Gesichter blicken zu können.“

Ebenso sei der Wegfall der Registrierungspflicht ab 22. Juli angesichts der günstigen Entwicklung Inzidenzzahlen nachvollziehbar und eine wesentliche administrative Erleichterung für Gäste und Unternehmen.

Zudem streicht Seeber hervor, dass die hervorragende österreichische Testinfrastruktur einen Vorteil im touristischen Standortwettbewerb darstellen könne. Mit Blick auf den wichtigen Incoming-Tourismus sei es deshalb umso wichtiger, dass jetzt ehestmöglich die angekündigte Überarbeitung der Einreiseverordnung kundgemacht werde.

Abschließend betont Seeber, dass die Wiederöffnung durch gezielte wirtschaftspolitische Impulse begleitet werden müsse. Wichtig sei dabei, dass gerade auch die von der Krise weiterhin betroffenen Branchen etwa im Bereich des Städtetourismus zielgerichtete Unterstützung erfahren.(PWK304/SR)

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