th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Tourismus fordert rasch bundeseinheitliche Registrierungspflicht von AirBnB&Co 

Eindringlicher Appell an den Bundesgesetzgeber, unlautere Praktiken abzustellen

Hotellerie
© WKÖ

Nachdem man bereits in Wien, Niederösterreich, Salzburg oder der Steiermark versucht hat, die Geschäftspraktiken von Airbnb&Co mit Landesgesetzen in den Griff zu bekommen, hat nun auch Tirol angekündigt, ein Gesetz für die Rahmenbedingungen von Beherbergungs-Buchungsplattformen zu beschließen. Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Obfrau des Fachverbandes der Hotellerie, Susanne Kraus-Winkler, sind jedoch davon überzeugt, dass man die Probleme mit Airbnb&Co nur durch eine bundeseinheitliche Lösung in den Griff bekommen kann. Wie sich an den Beispielen Wien und Paris zeigt, funktionieren regionale Lösungen nur bedingt und die Buchungsplattformen nutzen geschickt alle sich bietenden Schlupflöcher, um illegale Anbieter nicht den Behörden preisgeben zu müssen.

Effiziente bundesgesetzliche Regelung ist notwendig

Dabei gibt es beispielsweise über die Umsatz- und Einkommenssteuer eindeutige Anknüpfungspunkte für eine Bundeskompetenz. Es sollten daher in den nächsten Wochen auch für Beherbergungsplattformen wie Airbnb gesetzliche Grundlagen zur besseren Kontrolle sowie Verfolgung und Vollstreckbarkeit im In- und Ausland geschaffen werden, so die Branchensprecherinnen. Zugleich sei auch eine bundesweite Autorisierung und Registrierung notwendig. Ansonsten ist auch die Kontrolle von Wohnzonenregelungen oder eine Beschränkung des zeitlichen Umfanges nicht durchführbar.

„Wie im Regierungsprogramm und im Zuge der Erarbeitung der Tourismusstrategie Masterplan T vorgesehen, müssen auch für die Sharing Economy die gleichen Rahmenbedingungen gelten, wie für gewerbliche Anbieter. Es ist jetzt notwendig rasch eine effiziente bundesgesetzliche Regelung zu schaffen. Nur so kann verhindert werden, dass der öffentlichen Hand an Steuern und Abgaben entgehen, der Bevölkerung Wohnraum entzogen wird und Gewerbebetriebe unter dem unlauteren Wettbewerb leiden“, so der eindringliche Appell von Nocker-Schwarzenbacher und Kraus-Winkler. (PWK085/ES)

von

Das könnte Sie auch interessieren

Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

Handels-KV – Arbeitgeber-Chefverhandler Buchmüller: „Unser solides Angebot liegt auf dem Tisch“

„Stehen für beste Rahmenbedingungen für alle Handelsunternehmen und alle Beschäftigten im Handel“ – Kritik: „Gewerkschaft unbeweglich, redet KMU schlecht“ mehr

Verleihung des Austriacus 2019 in Gold, Silber oder Bronze

Austriacus 2019: Die Nominierten für Österreichs großen Werbepreis stehen fest 

Sery-Froschauer: Eingereichte Arbeiten versprechen hohe Qualität aus ganz Österreich mehr