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WKÖ-Tourismus erfreut über Erhöhung des EU-Beihilferahmens

Seeber: Mit Ausweitung der Obergrenzen für Corona-Hilfen wichtige Forderung umgesetzt - Maßnahmen schafft wieder Perspektive für zahlreiche touristischen Betrieben

Robert Seeber, Obmann der WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
© WKO

"Mit der heute von der EU-Kommission bekanntgegebenen Erhöhung der Obergrenze für Corona-Hilfen wurde nun letztendlich eine für viele touristische Betriebe wichtige Maßnahme umgesetzt, für die wir uns intensiv und gottseidank erfolgreich eingesetzt haben. Den Verhandlern, an der Spitze Finanzminister Blümel, ist hier ein wichtiger Durchbruch bei der dringend notwendigen Unterstützung unserer Betriebe gelungen", zeigt sich Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), über die Verdoppelung bzw. Verdreifachung des EU-Beihilferahmens durch die EU-Kommission erfreut. Durch die lange Dauer der Epidemie und der Lockdownphasen waren die bisherigen Grenzen von 800.000 Euro bzw. 3 Mio. Euro vor allem für größere Betriebe zu niedrig und die Förderungen nicht mehr schadensadäquat.  

Seeber: "Die nun mögliche Anhebung auf 1,8 Mio. bzw 10 Mio. Euro ist für viele unserer Betriebe ein Hoffnungsschimmer und schafft wieder eine Perspektive in dieser enorm fordernden Zeit." Wichtig ist es für die Bewältigung der Krise und den Neustart des Tourismus, dass die Förderrichtlinien auf nationaler Ebene rasch angepasst werden. Weiters sollte von der Möglichkeit, Garantien und Kredite in nicht-rückzahlbare Beihilfen umzuwandeln, sobald wie möglich Gebrauch gemacht werden.  

Erleichtert zeigt sich auch die Obfrau des WKÖ-Fachverbandes Hotellerie, Susanne Kraus-Winkler: "Die Anhebung ist vor allem für größere Hotellerie-Betriebe ein überlebensnotwendiger Schritt, der langfristig auch zahlreiche Arbeitsplätze sichert.“

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