th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKÖ-Tourismus begrüßt Finalisierung der Gewerbeordnungsnovelle 

Bundesspartenobfrau Nocker-Schwarzenbacher: Bekenntnis zum Qualitätstourismus und Liberalisierung der Nebenrechte nun endlich auf Schiene

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt die Einigung von ÖVP und SPÖ zur Gewerbeordnungsnovelle, die am 29. Juni 2017 zur Beschlussfassung im Nationalrat vorgelegt werden soll.  „Es ist erfreulich, dass in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Reisebüros sowie Fremdenführer weiterhin der Befähigungsnachweis als Bekenntnis zum österreichischen Qualitätstourismus und zur Wettbewerbsfähigkeit vorgesehen ist“, unterstreicht Bundessparten-Obfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher.

Für den Tourismus sind des Weiteren vorgesehen:

Die Ausweitung der Nebenrechte auf 30 Prozent aus dem Bereich der freien Gewerbe bzw. 15 Prozent aus reglementierten Gewerben. So können zum Beispiel 15 Prozent der Beherbergungsdauer für Massage, Pediküre, Friseur, etc. verwendet werden und die restlichen 15 Prozent für Nebenrechte aus freien Gewerben (z.B. Ausstellung von Skipässen, Verkauf von Modeartikel, etc).

Entschärfung bei zwingender Sperrstundenvorverlegung („Raucherregelung“): Die derzeitige zwingende Verlegung der Sperrstunde bei Anrainerbeschwerden wegen unzumutbarer Belästigungen durch Gäste, wird entschärft. Durch die neue Regelung haben die Behörden die Sperrstunde nicht mehr zwingend vorzuverlegen, sondern die Interessen der Gastronomie bzw. deren rauchender Gäste gegen jene der Anrainer abzuwägen. 

Weiters wird die Möglichkeit für Beherbergungsbetriebe, Pauschalreisen und bestimmte verbundene Reiseleistungen anzubieten, im Gesetz verankert.

„Auch die Erleichterungen im Betriebsanlagenrecht, wie zum Beispiel die Verkürzung der maximalen Verfahrensdauer von sechs auf vier Monate oder auch die Verankerung des Grundsatzes ‚beraten statt strafen‘ im Betriebsanlagenrecht, sind ein weiteres wichtiges Signal für unsere Betriebe“, so Nocker-Schwarzenbacher abschließend. (PWK539/ES)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Transport und Verkehr
Fahrschule

90.000 neue B-Führerscheine im Jahr 2018 

Fachverband der Fahrschulen präsentiert Zahlen und fordert, E-Mobilität durch Lockerung des EU-Führerscheinrechts noch vor der EU-Wahl zu fördern mehr

  • Handel
Plastikflaschen

Plastik-Gipfel: WKÖ-Bundessparte Handel erfreut über Bemühungen gute Lösungen zu finden 

Konstruktives Klima bei Arbeitsrunden-Auftakt zu Alternativen von Plastikverpackungen    mehr