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WKÖ-Tourismus-Obfrau kritisiert geplante Angleichung-Arbeiter-Angestellte scharf 

Politischer Schnellschuss würde für Österreichs Tourismusbetriebe untragbare Mehrbelastung bringen

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„Dem überstürzt beschlossenen Antrag zur gesetzlichen Angleichung zwischen Arbeitern und Angestellten - ohne Einbindung der Arbeitgebervertreter – fehlt es an jeglicher Wirtschaftskompetenz“, kritisiert Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Dass in einer Husch-Pfusch-Aktion darüber drei Tage vor der Nationalratswahl im Parlament abgestimmt werden soll, sieht Nocker-Schwarzenbacher als wahltaktisches Himmelfahrtskommando. 

Für den Tourismus als Saisonbranche sei insbesondere die Verlängerung der Kündigungsfristen und der Entgeltfortzahlung in der vorliegenden Form untragbar und unverantwortlich. Eine solche Angleichung nach dem Rosinenprinzip greife in die Sozialpartnerautonomie ein und bringe das Kollektivvertragssystem ins Wanken, so die oberste Branchensprecherin.

Mit dieser Vorgangsweise beweisen die Verantwortlichen, dass es Ihnen nicht ernst damit ist, Betriebe zu entlasten – im Gegenteil: „Dieser Schnellschuss würde gerade für den Tourismus, mit über 70 Prozent-Arbeiteranteil, also rund 180.000 Betroffenen, eine unverhältnismäßige und kaum zu bewältigende finanzielle, bürokratische und organisatorische Mehrbelastung bedeuten, die unsere Betriebe erneut zu schultern hätten“, warnt Nocker-Schwarzenbacher. 

Sozialpartner in Verhandlungsprozess einbinden

Wenn man über eine Harmonisierung von Arbeitern und Angestellten nachdenkt, dann muss das in einem seriösen geordneten Verhandlungsprozess, bei dem auch Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter eingebunden sind, erfolgen und sich die Vereinheitlichung auch auf dann obsolete Institutionen, wie z.B. zweigleisige Betriebsräte oder sonstige statusspezifische Organisationen, beziehen.

Abgesehen davon dürfen auch andere anstehenden Themen, wie etwa eine zeitgemäße Arbeitszeit-Flexibilisierung kein Tabu sein. „Wir werden die Zeit bis zur Nationalratssitzung dazu nutzen, Überzeugungsarbeit zu leisten und alles daransetzen, um diesen unüberlegten Anschlag auf die Unternehmen abzuwenden“, so Nocker-Schwarzenbacher kämpferisch. (PWK750/ES)

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