th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Streitner: „Fit for 55“-Paket muss klimafreundliche Innovationen und Investitionen unterstützen

Um die Transformation zu schaffen, braucht es konkrete Maßnahmen, Anreize und eine global abgestimmte Strategie zur CO2-Reduktion

WKÖ
© WKÖ

"Das Fit for 55-Paket der EU-Kommission bringt für unsere Unternehmen weitreichende Neuerungen und Veränderungen. Die WKÖ hat wesentliche Aspekte identifiziert, die für eine gesamthafte, technologieoffene und investitionsfördernde Transformationsstrategie noch anzupassen sind“, betonte Jürgen Streitner, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bei einem Pressegespräch heute in Brüssel. 

Klimaschutz und Wirtschaftswachstum müssen Hand in Hand gehen: "Die klimapolitischen Zielsetzungen müssen Unternehmen in der Transformation zur Low-Carbon Economy bestmöglich unterstützen. Dazu braucht es konkrete Maßnahmen, Anreize und eine global abgestimmte Strategie zur CO2-Reduktion“, so Streitner. Bei der Klimakonferenz COP26 wurden weitere Schritte in Richtung Erreichung des Pariser Klimaschutzabkommen gesetzt. Vorsichtig optimistisch stimmt dabei, dass neben der EU auch andere wichtige Wirtschaftsräume weitere Zielsetzungen in Richtung Klimaneutralität angekündigt haben. Diesen Ankündigungen müssen nun Taten folgen.  

Die geplante Reform des EU-Emissionshandelssystems darf nicht zu einem Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie führen, der die heimische Industrie benachteiligen und die globalen Emissionsreduktionsziele untergraben könnte. "Eine Dekarbonisierung kann nur gelingen, wenn die Unternehmen nicht durch ungleichen internationalen Wettbewerb aus dem Markt gedrängt werden. Die deutsche Bundesregierung hat daher eine internationale Allianz für Klima, Wettbewerbsfähigkeit und Industrie vorgeschlagen. Diese soll einen CO2-Zoll einheben, wenn Länder Wettbewerbsvorteile durch geringe CO2-Kosten lukrieren. Dieser Vorschlag ist auf EU-Ebene zu unterstützen, anstatt auf unilaterale CO2-Zölle zu setzen“, sagte Streitner. 

Gleichzeitig spielt auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität der Umbau unseres Energiesystems eine zentrale Rolle. Nur mit einem breiten Bündel an Technologien und klimaneutralen Energieformen ist die notwendige Transformation zu schaffen. Die Treibhausgasreduktion muss im Fokus stehen, wobei die sichere Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit der Energie gewährleistet sein muss. Anstatt Technologieverboten braucht es technologieoffene Maßnahmen. 

Die Wirtschaft ist dabei Teil der Lösung. "Wir bringen proaktiv Ideen und Vorschläge in die Debatte ein, damit klimafreundliche Investitionen möglich werden. Nun geht es darum, die Weichen so zu stellen, dass der Weg zur Klimaneutralität eine Chance für uns alle wird“, so der Experte abschließend. 

Das könnte Sie auch interessieren

WKÖ

Klimaneutralität: WKÖ drängt auf raschen Start der Transformation

Generalsekretär Kopf und Umweltexperte Streitner nennen vier Voraussetzungen, die die Unternehmen für Investitionen in Klimaschutz brauchen mehr

Wirtschaftskammer Österreich

Mag. Jürgen Streitner neuer Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik

Mag. Jürgen Streitner übernimmt per 1.10.2021 die Leitung der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik. mehr