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WKÖ-Spitze: Zusätzliche „Motivations-Milliarde“ für Investitionen

Aufstockung der Mittel für Investitionsprämie auf 2 Mrd. Euro ist „klares Zeichen der Zuversicht“ für Investitionsstandort


WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Knopp

Die Bundesregierung stockt massiv auf, um die Investitionstätigkeit in Österreich anzukurbeln: Eine zusätzliche Milliarde Euro wird für Investitionsprämien zur Verfügung gestellt. Somit stehen 2 Mrd. Euro zur Förderung von betrieblichen Neuinvestitionen bereit.

„Diese Mittel – sie werden in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen ausbezahlt – sollen Betriebe motivieren, wieder verstärkt Neuinvestitionen zu tätigen und senden damit ein klares Zeichen der Zuversicht für den Investitionsstandort“, betont Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Diese zusätzliche Motivations-Milliarde wird einen wichtigen Beitrag für den schwer angeschlagenen Wirtschaftsmotor Österreich bringen. Denn Investitionen sind die Basis für Wohlstand und Wachstum, sie stärken in weiterer Folge unsere Betriebe, sichern und schaffen Beschäftigung“, so Karlheinz Kopf, Generalsekretär der WKÖ.

Wichtiger Beitrag für den Klimaschutz

Die Prämie für unternehmerische Neuinvestitionen, die seit Anfang September beantragt werden kann, beträgt 7 Prozent, bei Investitionen in den Bereichen Gesundheit, Digitalisierung oder Nachhaltigkeit sogar 14 Prozent. Die Investitionsprämie kann außerdem zusätzlich zu bestehenden Umwelt- und Ökostromförderungen beantragt werden kann. „Das Ankurbeln von Investitionen ist damit auch ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz“, sagt Mahrer abschließend.

Einziger Wermutstropfen dieses Modells ist nach wie vor, dass die Transportwirtschaft nicht in gleichem Ausmaß wie viele andere Branchen von der Investitionsprämie profitieren kann. Denn Investitionen in fossile Energieträger sind von der Prämie insgesamt ausgenommen. Damit sind selbst die modernen, besonders umweltfreundlichen Euro 6-Fahrzeuge nicht förderfähig. (PWK420/PM)

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