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WKÖ-Spitze: Regierung übernimmt WKÖ-Vorschlag für Schutzschirm für Veranstaltungsbranche

Staat übernimmt Kosten bei coronabedingten Absagen von Veranstaltungen – Klares Zeichen und wichtiger Schritt für die schwer durch Corona-Krise getroffenen Unternehmen

Schutzschirm Veranstaltungen
© WKÖ

Die Veranstaltungs-Branche zählt mit zu den Branchen, die durch die Corona-Krise am längsten und härtesten getroffen sind: Messen, Kongresse oder Tagungen werden derzeit kaum oder gar nicht geplant. Zu groß ist die Unsicherheit, gerade auch vor dem Hintergrund der neuerlich steigenden Covid-19-Infektionszahlen. Die Regierung hat nun mit einem Rettungspaket in Höhe von 300 Mio. Euro dringend notwendige Unterstützung für die Veranstaltungs- und Eventbranche zugesagt. Werden Veranstaltungen coronabedingt abgesagt, sollen nicht stornierbare Ausgaben, wie z.B. die Miete für Hallen, Saaltechnik oder Personalkosten, ersetzt werden. Bei Einschränkungen für Veranstaltungen, z.B. aufgrund reduzierter Gästezahl, sollen auch diese Kosten ersetzt werden. 

Sicherheit und Perspektive für Unternehmen

WKÖ-Präsident Harald Mahrer ist erfreut, dass die Regierung das WKÖ-Konzept für den Schutzschirm übernimmt: "Der Schutzschirm bringt Sicherheit und eine Perspektive für die durch die Covid-Krise so hart getroffenen Unternehmen. Zudem schafft er Anreize für die Branche, wieder zu planen. Die Rettung der Veranstaltungsbranche ist enorm wichtig für den Tourismusstandort und den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich. Denn es geht um tausende Existenzen und hunderttausende Arbeitsplätze." Die Veranstaltungswirtschaft trägt mit 8,9 Milliarden Euro 3,4% zur Wirtschaftsleistung Österreichs bei, sichert in der Branche 144.000 Arbeitsplätze, inkl. Zulieferern sind es 250.000 mit dem Sektor verknüpfte Jobs. 

Planungssicherheit auch für nachgelagerte Branchen

Vor allem die langen Vorlaufzeiten von Veranstaltungen stellen für die Betriebe eine große Herausforderung dar, unterstreicht auch der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Karlheinz Kopf, die enormen Herausforderungen für die Eventwirtschaft: "Um Messen, Kongresse oder Tagungen veranstalten zu können, braucht es oftmals viele Monate oder sogar Jahre Vorlaufzeit für die Planung. Aufgrund von Corona leben die Betriebe in ständiger Unsicherheit, ob und unter welchen Auflagen ein Event stattfinden kann. Mit der nun zugesagten staatlichen Unterstützung wird die dringend nötige Planungssicherheit für die Eventbranche und viele vor- und nachgelagerten Bereiche und Branchen geschaffen. Es ist nun alles daran zu setzen, dass auch dieses Konzept – wie der Fixkostenzuschuss - aufgrund der Dringlichkeit für die Branche rasch von der EU-Kommission genehmigt wird." Die Veranstaltungswirtschaft umfasst zahlreiche unterschiedliche Branchen, wie Veranstaltungstechniker, Schausteller, Catering, Messebau, Zeltverleiher, Fotografen, Pyrotechniker, Security, Moderatoren, Beleuchter, Veranstaltungstechniker, Blumenhändler etc. und ist etwa auch für die österreichischen Beherbergungsbetriebe, insbesondere für die Stadthotellerie von zentraler Bedeutung.  

Den Schutzschirm können Veranstalter von Veranstaltungen (inkl. Kongresse, Messen und Märkte) unabhängig der jeweiligen Rechtsform, Unternehmensgröße und –sitz in Anspruch nehmen. Die Abwicklung übernimmt die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT). Die Beantragung einer Haftung einer Veranstaltung soll noch im November möglich sein. (PWK435/ES)

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