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WKÖ-Spitze: Fixkostenzuschuss überlebenswichtig für schwer betroffene Branchen

WKÖ-Präsident Mahrer und –Generalsekretär Kopf fordern rasche Lösung bei der Notifizierung der Phase 2 des Fixkostenzuschusses

Harald Mahrer und Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

"Im Hinblick auf die sich verschärfende Corona-Situation und damit verbundene weitere massive Auswirkungen auf Branchen wie die Nachtgastronomie oder Reisebüros, muss eine rasche Lösung im Sinne der österreichischen Betriebe gefunden werden", sagen WKÖ-Präsident Harald Mahrer und WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf.

"Grundsätzliche Situation hat sich nicht geändert"

 "An der grundsätzlichen Situation hat sich gegenüber dem Frühjahr nämlich nichts geändert", so Mahrer im Rahmen eines Gesprächs mit Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Gerade jetzt, wo sich die Lage wieder verschärfe, könne man nicht argumentieren, dass es sich beim Fixkostenzuschuss nur um eine Maßnahme zum Ausgleich konjunktureller Differenzen handle.

Nach wie vor sei man in einer gesundheits- und wirtschaftspolitischen Sondersituation, in der die EU-Kommission rasch handeln müsse. "Bei vielen Betrieben werden die Banken ungeduldig", erklärte Mahrer. Auch in Gesprächen mit der Kommission habe er diese Erwartung klar ausgesprochen. 

Dramatische Folgewirkungen des Shutdowns

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf warnte davor, den Notifikationsantrag des Finanzministeriums - wie von Kommissionsvertretern gefordert - auf andere Paragraphen umzuleiten. Ein solches Vorgehen negiere die betriebliche Lebensrealität. Die von den unterschiedlichen Regierungen beschlossenen massiven Einschränkungen hätten nicht nur Auswirkungen auf einzelne Branchen gehabt. Sie würden sich auch auf Lieferketten und den Konsum auswirken, in Auftragssituationen im produzierenden Bereich würden die Auswirkungen gerade erst beginnen: "Das hat mit dem Shutdown nichts mehr zu tun, aber es sind Folgewirkungen", erklärte der WKÖ-Generalsekretär.

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