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WKÖ-Spitze: Brauchen klaren Plan für Weg in die Normalität

Betriebe nicht wie einen Lichtschalter auf- und abdrehen – Umsetzung regelmäßiger Massentests ist Gebot der Stunde

Harald Mahrer und Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

"Wir sind über das neuerliche Zusperren des Landes alles andere als erfreut. Wichtig sind jetzt vor allem drei Dinge: Erstens, dass es rasche und unbürokratische Hilfe für die betroffenen Unternehmen gibt. Zweitens, dass dieser Lockdown wirkt und das Infektionsgeschehen merklich einbremst. Drittens und das ist der wichtigste Punkt, dass es einen klaren Plan bis ins Frühjahr gibt, wie wir mit regelmäßigen Massentestungen Schritt für Schritt Richtung Normalität kommen. Am Ende steht wieder mehr Freiheit durch die breite Verfügbarkeit von Impfstoffen. Nur dann können wir alle wieder nach vorne schauen und die Betriebe gewinnen jene Planungssicherheit zurück, die sie so dringend brauchen", sagt Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Regelmäßige Massentests für mehr Freiheit

Sehr positiv wertet WKÖ-Präsident Mahrer, dass die seit mehreren Monaten vorliegende Forderung der Wirtschaft nach regelmäßigen Massentests endlich aufgegriffen wurde. Entscheidend sei jetzt eine entsprechend professionelle Organisation und Durchführung dieser Tests, der Einsatz einer digitalen App und das Knüpfen eines negativen Testergebnisses an mehr Freiheiten. "Es braucht laufende Massentests als Zwischenschritt zur Impfung. So verschaffen wir uns Luft zum Atmen", so Mahrer. "Bevor alle Geschäfte und Gasthäuser zusperren, lassen wir doch diejenigen rein, die einen negativen Test vorweisen. Das Freitesten bietet den Unternehmen eine gewisse Perspektive und schafft ein Stück Freiheit für die Menschen", so Mahrer.

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf betont: "Wenn die Betriebe nun in eine Art Weihnachtspause geschickt werden, trifft das viele zum betriebswirtschaftlich denkbar schlechtesten Zeitpunkt." Denn bei vielen ist die Planungsphase für das neue Jahr längst angelaufen, Bestellungen sind getätigt.

Unterstützung auch für indirekt betroffene Betriebe nötig

In Summe aber sei dieser dritte Lockdown besonders schmerzlich und müsse entsprechend abgefedert werden. Unterstützung fordert die WKÖ-Spitze dabei auch für Zulieferer und andere indirekt betroffene Betriebe. "Ohne wirksame Maßnahmen, die die Auswirkungen des Lockdowns entsprechend abfedern, wäre ein nochmaliges Herunterfahren des gesamten Landes für die Wirtschaft nur schwer verkraftbar. Denn dann ließe die erhoffte Konjunkturerholung weiter auf sich warten. Das zeigen auch die heute vorgestellten Wirtschaftsprognosen von WIFO und IHS sehr deutlich", mahnen Mahrer und Kopf.

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