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WKÖ-Spitze: „Steuerreform bringt unseren Betrieben Entlastung und Planungssicherheit“

Stärkung des Wirtschaftsstandortes gesichert

Harald Mahrer und Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

„Nach langen und harten Verhandlungen hat sich am Ende ein vernünftiges Paket für die Stärkung des heimischen Wirtschaftsstandorts durchgesetzt. Als Wirtschaftskammer haben wir uns dafür eingesetzt, dass Österreich in die richtige Richtung geht. Für die Wirtschaft waren drei Punkte von zentraler Bedeutung: den Standort zu stärken, die Betriebe zu entlasten und Ökologisierung mit Hausverstand umzusetzen. Die Steuerreform bringt jene Entlastung, die unsere Betriebe sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen nachhaltigen Aufschwung dringend brauchen. Auch die Investitionstätigkeit der Unternehmen wird mit der Einführung eines Investitionsfreibetrags gestärkt. Weiters ist es uns gelungen, eine steuerfreie Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung mit diesem Entlastungspaket gesetzlich zu verankern“, sagt Wirtschaftskammer Österreich-Präsident Harald Mahrer.

Vor allem mit der Erhöhung des Gewinnfreibetrags sowie mit der Senkung der Körperschaftsteuer und der Tarifstufen zwei und drei in der Lohn- und Einkommensteuer werden langjährige Forderungen der Wirtschaft aufgegriffen und wichtige Impulse gesetzt: „Damit erreichen wir eine Entlastung für alle - das heißt, für größere Unternehmen genauso wie für kleinere Betriebe, für Arbeitgeber ebenso wie für Arbeitnehmer“, ergänzt WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf.

Neben der Entlastung enthält die ökosoziale Steuerreform auch steuerliche Lenkungseffekte durch die Etablierung eines nationalen Emissionszertifikatesystems. „Wir müssen Emissionen reduzieren, dazu haben wir uns im Pariser Klimaabkommen verpflichtet. Dass es dafür jetzt einen genauen Fahrplan gibt, schafft für unsere Betriebe Planungssicherheit. Sie können sich rechtzeitig auf die Maßnahmen vorbereiten und mit Innovation und Investition in klimafreundliche Technologien punkten“, so Mahrer. Eine auch im internationalen Vergleich ausgewogene CO2-Bepreisung sei daher „ein intelligentes marktwirtschaftliches Instrument für echten Klimaschutz“.

Positiv wertet die WKÖ-Spitze in diesem Zusammenhang, dass es Ausgleichsmaßnahmen in Form der Carbon Leakage- und der Härtefall-Regelung geben wird. Damit berücksichtigt die ökosoziale Steuerreform auch, dass manche Betriebe durch den künftigen nationalen Emissionszertifikatehandel über Gebühr belastet werden oder Emissionen in absehbarer Zeit nicht senken können, weil sie nicht auf andere Technologien ausweichen können. Darüber hinaus wird mit dem Regionalbonus, der Arbeitnehmern genauso zugutekommt wie Selbständigen, darauf Rücksicht genommen, welche individuellen Möglichkeiten etwa zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.

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