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WKÖ-Spitze zu adaptiertem Umsatzersatz: "Signal der Ermutigung"

Unterstützungs-Systeme müssen nahtlos ineinander greifen

Euro-Scheine, Geld
© Envato

Aus Sicht der Wirtschaft ist der heute von Bundesminister Blümel angekündigte Umsatzersatz für Betriebe, die geschlossen bleiben müssen, ein wichtiges Signal der Ermutigung: "So viel Einschränkungen wie notwendig – aber so viel unternehmerische Freiheit wie möglich: Diese Balance gilt es, ständig neu zu finden. Vor dem Hintergrund aller notwendiger Sicherheitsvorkehrungen muss dennoch der Wirtschaftsmotor am Laufen gehalten werden, denn es sind unsere Betriebe, die Beschäftigung schaffen und für Wachstum sorgen. Wer kann, soll ermutigt werden, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Und alle, die schließen müssen, sollen Kräfte sammeln, um so rasch wie möglich wieder durchstarten zu können“, sagt WKÖ-Präsident Harald Mahrer. "Dabei brauchen alle bestmögliche Unterstützung". 

Die derzeit laufenden Hilfen werden gut von der Wirtschaft angenommen. Beim Fixkostenzuschuss Phase I und II sowie beim Umsatzersatz sind mittlerweile Anträge im Umfang von mehr als 2 Milliarden Euro eingegangen. Davon ist laut BMF mehr als 1 Milliarde Euro bereits an die Unternehmen geflossen. Der Umsatzersatz für den Monat Dezember soll für den Zeitraum ab 7.12. greifen. Im Anschluss soll der erweiterte Fixkostenzuschuss mit Förderungen bis 3 Mio. Euro die Betriebe stützen.  

"Wichtig ist aus Sicht der Wirtschaft, dass ein nahtloser Übergang zwischen den laufenden und adaptierten Förderungen gewährleistet ist, sodass die Unterstützung wie es sich bewährt hat rasch und effektiv in die Betriebe gelangen", ergänzt WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Das gilt auch für jene indirekt Betroffenen wie etwa Zulieferer, für die es ebenso eine angemessene Unterstützung braucht. (PWK594/PM)

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