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WKÖ-Spitze zu Fixkostenzuschuss: "Endlich Bewegung beim Fixkostenzuschuss"

Besonders betroffene Branchen brauchen dringend grünes Licht aus Brüssel

Harald Mahrer / Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

Aus der Sicht der Wirtschaft gehen die angekündigten Lockerungen der Kriterien für die Umsetzung der Phase 2 des Fixkostenzuschusses endlich in die richtige Richtung. WKÖ-Präsident Harald Mahrer: "Der Fixkostenzuschuss ist dringend notwendig, um Liquiditätsengpässe abfedern zu können. Hilfen für unsere Betriebe müssen jetzt rasch fließen und effektiv wirken. Deshalb ist es zu begrüßen, dass die EU-Kommission sich nun in die richtige Richtung bewegt".  

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf ergänzt: "Gerade in besonders betroffenen Branchen wie beispielsweise Nachtgastronomie, Reisebüros, Busbranche, Kinos, Stadthotellerie oder Eventbranche ist eine solche gezielte Unterstützung durch den Fixkostenzuschuss über den Winter dringend notwendig. Insbesondere in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft kämpfen viele Betriebe ums Überleben, und eine spürbare Erholung ist hier noch nicht in Sicht. Entsprechend dringend braucht es daher die konkrete Ausgestaltung des Unterstützungsinstruments“. 

Anhebung der Förder-Obergrenze als wesentlichen Schritt

Deswegen sei die Anhebung der Förder-Obergrenze auf 3 Millionen Euro zwar ein wesentlicher Schritt, ebenso wichtig sei es aber auch, Fixkostenzuschüsse z.B. auch für frustrierte Dienstleistungen oder Finanzierungs-Leasing zu gewähren, wie dies der Vorschlag des Finanzministeriums vorsieht. Auch die Berücksichtigung von Abschreibungen müsse aufgenommen, werden, fordert die Wirtschaftskammer. 

Mahrer: "Die Auswirkungen der Coronakrise werden uns noch über diesen Winter hinaus betreffen. Mit dem Fixkostenzuschuss haben wir ein Fördertool, das gerade jetzt die besonders betroffenen Betriebe bei ihren Fixkosten entlastet.“ (PWK464/PM)

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