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WKÖ-Spitze zu Erhöhung des EU-Beihilferahmens: Einsatz hat Früchte getragen

Deckelungen werden gehoben – dringend eingeforderte Erleichterung für Betriebe erreicht

Erhöhung des EU-Beihilferahmens
© WKÖ

"Mit der heute bekannt gegebenen deutlichen Ausweitung des EU-Beihilferahmens wurde unsere Forderung umgesetzt“, betont WKÖ-Präsident Harald Mahrer. Die Wirtschaftskammer hat seit Monaten gemeinsam mit der Bundesregierung darauf gedrängt, die Deckelungen zu heben, damit staatliche Unterstützungen für die Betriebe in dieser Krisensituation ausgeweitet werden können.  

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf: "Wir haben bereits im Frühjahr darauf aufmerksam gemacht, dass der EU-Rahmen für die jetzige Ausnahmesituation nicht ausreichen kann. Die EU-Kommission hat sich nun endlich im Sinne der wirtschaftlichen Vernunft einsichtig gezeigt und das viel zu enge Korsett für die dringend notwendigen Wirtschaftsunterstützungen gelockert." 

Konkret können damit Betriebe, für die bisher eine Förderobergrenze von 800.000 Euro galt, bis zu 1,8 Mio. Euro unterstützend erhalten. Außerdem wurde erfreulicherweise auch die Grenze beim Verlustausgleich für mittlere und größere Unternehmen von 3 auf 10 Millionen Euro erhöht. Jetzt müssen auf nationaler Ebene rasch die entsprechenden Anpassungen vorgenommen werden, damit die laufenden Hilfsprogramme bestmöglich an den neuen Rahmen angepasst werden. "Viele Unternehmen stehen gerade mit dem Rücken zur Wand und kämpfen mit drängenden Liquiditätsproblemen. Jetzt können die für sie überlebensnotwendigen Unterstützungen der öffentlichen Hand endlich in ausreichendem Umfang Abhilfe schaffen. Der Einsatz des Finanzministers hat Früchte getragen. Das ist insbesondere für die weiterhin stark betroffenen Branchen ein wichtiges Signal der Unterstützung", betont die WKÖ-Spitze. (PWK042/PM)

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