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WKÖ-Spitze für langfristige Lösung bei krisenbedingten Steuer- und Abgabenstundungen

Verlängerung der Stundungsmöglichkeit über den 15.1. - langfristiges Ratenzahlungs-Modell notwendig

Harald Mahrer und Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

Insgesamt haben Banken in Österreich mehr als 57 Milliarden Euro an Neukrediten vergeben, weit mehr als 100.000 Stundungen sind aktiv. Eine aktuelle Umfrage des Market Instituts im Auftrag der Wirtschaftskammer (Ende Oktober, 500 Unternehmen befragt, max. statistische Schwankungsbreite +-4,47%) belegt: Für 37% der Unternehmen bleibt das Thema Stundungen ein großes Thema. Rund die Hälfte der Unternehmen geht davon aus, dass sie für den Schuldenabbau zumindest zwei Jahre oder länger brauchen werden.   

Ein "Großkampfgebiet" seien dabei die coronabedingten Steuer- und Abgabenstundungen durch die öffentliche Hand und Sozialversicherungen. Diese laufen aktuell bis 15. Jänner 2021 und müssten laut Wirtschaftskammer "in einem ersten Schritt zumindest um ein halbes oder dreiviertel Jahr – also von Jänner in den Sommer - verlängert werden, um die Liquidität der Unternehmen nicht zu gefährden." 

WKÖ-Präsident Harald Mahrer: "Das ist eine wichtige prinzipielle Frage. Wir sind in einer Pandemie-Situation. Niemand wird ernsthaft glauben, dass die Unternehmen diese Summen von einem auf den anderen Tag zurückzahlen können." Es laufen bereits Verhandlungen, um eine Lösung zu finden. WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf ergänzt: "In einem zweiten Schritt braucht es ein langfristiges Ratenzahlungs-Modell. Der Zeitraum für die Rückzahlung müsse deutlich verlängert werden, indem die gestundeten Zahlungsverpflichtungen umgeschuldet werden."  

Es brauche dazu eine gemeinschaftliche Lösung der Sozialversicherungen und der öffentlichen Hand. Mahrer und Kopf unisono: "Es wäre für die Volkswirtschaft untragbar, Unternehmen, die wieder normal wirtschaften könnten, die Luft abzudrehen. Hier braucht es mehr Flexibilität."

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