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WKÖ-Spitze begrüßt Verlängerung der Steuerstundungen und neues Insolvenzrecht

Präsident Mahrer und Generalsekretär Kopf sehen wichtige Schritte zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen gesetzt

Harald Mahrer und Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

"In der derzeit angespannten Situation war das Ende der Stundungen für viele Unternehmen wie ein Damoklesschwert. Das ist mit der Verlängerung der Stundungen für Steuern und Abgaben bis 30. Juni fürs Erste aus dem Weg geräumt", begrüßt Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heute angekündigten Regierungsmaßnahmen. Auch die Möglichkeit, dass danach die Rückstände in Raten bezahlt werden können, sei eine hilfreiche Maßnahme. "Alles, was dazu beiträgt, Liquiditätsengpässe zu vermeiden, ist derzeit eine notwendige und wichtige Unterstützung für die Betriebe", ergänzt WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf.

Zudem tragen die Stundungen dazu bei, bestehende Insolvenzgefahren abzufedern. Aber auch das Vorhaben der Regierung, das Insolvenzrecht zu reformieren, bringt hier Erleichterungen: Die Reform sieht eine Reduktion der Entschuldungsdauer auf drei Jahre sowie ein neues, präventives Restrukturierungsverfahren vor, das Unternehmen eine "zweite Chance" geben soll. "Wir haben damit ein neues Instrument zur Abwendung einer Insolvenz ähnlich dem US-Chapter 11. Finanzielle Engpässe werden dadurch früher erkannt und man kann rechtzeitig entsprechend gegensteuern", sagt Mahrer.

In Summe, so betont die WKÖ-Spitze, bringen die heute angekündigten Maßnahmen wichtige "Erleichterungen für die Unternehmen. Und diese sind notwendig, wenn wir die Krise bald hinter uns lassen und gestärkt aus ihr hervorgehen wollen".

(PWK088/DFS)

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